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Kriterien für den Einsatz von Flüsterasphalt neu festlegen

„Die Amtsleiterin des Amts für Klima- und Umweltschutz, Frau Streit, hat absolut Recht, wenn sie feststellt, dass es ein Gewinn ist, wenn Anwohner dem Verkehrslärm weniger ausgesetzt sind und der sogenannte Flüsterasphalt den Verkehrslärm deutlich mindert“, stimmt Peter Strobel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Saarbrücker Stadtrat, zu.

Leider kommen bisher aber nur wenig Bürgerinnen und Bürger in den Genuss dieser Lärmreduzierung vor ihrer Haustür. Die Hauptdurchfahrtsstraßen in der Innenstadt und den Stadtteilen stellen für die Anwohner erhebliche Lärmquellen dar. Deshalb fordert Peter Strobel: „Die Sanierung solcher Straßen sollte zukünftig grundsätzlich in Flüsterasphalt ausgeführt werden. Die Lärmminderung in der Ortsdurchfahrt von Brebach (Saarbrücker Straße) ist enorm und bedeutet eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität für die Anwohner.“ Diese Entlastung sollte auch den Anwohnern anderer Hauptdurchgangsstraßen, z.B. der Kaiserstraße in Schafbrücke und Scheidt, der Provinzialstraße in Fechingen, der Hauptstraße in Eschringen, der Hauptstraße bzw. Sulzbachtalstraße von Jägersfreude bis Dudweiler, der Hauptstraße in Gersweiler, der Ortsdurchfahrt von der Breite Straße in Malstatt durch Burbach bis zur Straße des 13. Januar in Luisenthal und vielen anderen mehr zuteil werden. Deshalb sollten Kriterien festgelegt werden, die im Sanierungsfall zum Einsatz von Flüsterasphalt in den Hauptdurchfahrtsstraßen verpflichten.

„Eine Chance zur deutlichen Lärmreduzierung wurde an der Heringsmühle in Fechingen vertan“, bedauert Peter Strobel. Nach entsprechendem Bürgerprotest wurde die Fahrbahn im Spätherbst vergangenen Jahres erneuert, leider nicht mit Flüsterasphalt – im Gegenteil: um die protestierenden Anwohner schnell ruhig zu bekommen wurde von der Stadtverwaltung eine Belagserneuerung im Hauruck-Verfahren veranlasst.

Fatales Ergebnis ist, dass die Fahrbahn in Richtung Flughafen nach der Sanierung mit zu tief liegenden Schiebern und Gullys sowie erheblichen Wellen und Dellen zu einer Fahrwerkteststrecke geworden ist und von einer Lärmreduzierung keine Rede sein kann. „Den Gipfel des Sanierungsmurks markiert eine schon ausgebesserte Reparaturstelle im neuen Fahrbahnbelag, bei deren Überfahren man zünftig durchgeschüttelt wird. Bleibt zu hoffen, dass die Landeshauptstadt diese stümperhaften Arbeiten nicht auch noch bezahlt hat“, so Peter Strobel abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel