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Schwimmvereine: Stadtverwaltung handelt verantwortungslos

„Gestern fand das mit Spannung erwartete Spitzentreffen der Saarbrücker Schwimmvereine mit der Stadtverwaltung statt – nur leider war die Stadtspitze nicht vertreten. Nicht einmal der zuständige Dezernent für den Sport und die Bäder in unserer Stadt war anwesend“, kritisiert Peter Strobel, Vorsitzender der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion. Dass dieses Gespräch schwierig werden würde, sei klar gewesen, lagen doch die Positionen von Vereinen und Stadtverwaltung meilenweit voneinander entfernt. Deshalb habe es Herr Schindel offenbar vorgezogen, diesem Gespräch fern zu bleiben und seinen Sportamtsleiter ohne jegliche Verhandlungsmasse auflaufen zu lassen. Damit habe er belegt, dass er nicht nur an seiner Dezernenten-Aufgabe scheitert, sondern auch noch ein miserabler Chef ist, der die unangenehmen Aufgaben lieber seinen – durchaus bemühten und engagierten – Mitarbeitern überlasse.

„Festzuhalten bleibt, dass sich an der Situation für die Schwimmvereine in den letzten Wochen rein gar nichts geändert hat. Von der Stadtverwaltung wurde kein neues Angebot vorgelegt“, so Peter Strobel weiter. Es sei weiterhin völlig unklar, wo, wie oft und in welchem Umfang die Vereine im nächsten Jahr trainieren können. Dadurch werden die Schwimmvereine fahrlässig und ohne Not in Existenznöte gestürzt. So habe es aufgrund der ungeklärten Situation in den letzten Wochen schon eine Reihe von Vereinsaustritten gegeben. Aber es komme noch schlimmer! Da die Schulen für ihren Schwimmunterricht natürlich auch in die Schwimmbäder und Lehrbecken wollen und müssen, sollen im Gerangel um die Schwimmzeiten nun wohl Schulen und Vereine gegeneinander ausgespielt werden. „Das kann ja wohl nicht sein! Egal wie es ausgeht, Verlierer sind die Kinder in unserer Stadt“, stellt Peter Strobel fest.

Es sei eine Schande, wie in dieser Stadt mit ehrenamtlich engagierten Mitbürgern umgegangen werde. 200.000 Euro pro Jahr für einen wiederbesetzten Umweltdezernenten, den keiner brauche, seien kein Problem, dafür dürften dann die Vereine ins Gras beißen. „Frau Britz, bewegen Sie Ihren Sportverhinderungsdezernenten dazu, endlich seine Arbeit zu machen, und fordern Sie den Bürgermeister auf, die Dinge mit Calypso zu regeln“, fordert Peter Strobel abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel