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Grüne nur noch im Postengerangel

„Die Saarbrücker Grünen beschäftigen sich nur noch mit sich selber, es droht ein unwürdiges Postengerangel zum Schaden der Landeshauptstadt“, stellt Peter Strobel, der Vorsitzende der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion, angesichts der aktuellen Vorkommnisse fest.

Was die Machtkämpfe um den Kreisvorsitz der Grünen in Saarbrücken angehe, sei das eine interne Sache, die die Grünen unter sich ausmachen müssten. Wenn es jedoch um Postenbesetzungen in der Verwaltung der Landeshauptstadt gehe, höre der Spaß auf. „Das Umweltdezernat ist nicht mehr zu besetzen, sondern zu streichen, ist es doch ohnehin aufgaben- und sinnentleert!“, fordert Peter Strobel. Der Koalitionsvertrag von SPD, Linken und Grünen machte daraus für den früheren Bürgermeister Breuer eine ABM-Stelle bis zu dessen Ruhestand. Das Umweltdezernat dürfe aber nicht der Gnadenhof der Landeshauptstadt für verdiente Koalitionäre werden, der Wegfall des Dezernats und die Verteilung der Aufgaben auf die anderen Dezernate seien ein wichtiger Sparbeitrag für die Landeshauptstadt.

Dass das Gezeter der Grünen nicht nur ein politisches Spielchen ist, sondern die Arbeit der Stadtverwaltung negativ beeinflusst, zeige ein aktuelles Schreiben der Oberbürgermeisterin, in dem sie darüber informiert, dass wegen „innerorganisatorischer Gründe“ das Auswahlverfahren zur Besetzung der Amtsleiterstelle des Klima und Umweltamtes um ein halbes Jahr – also bis nach einer möglichen Dezernentenwahl – verschoben wird.

„Die Grünen machen Personalpolitik auf Kosten der Stadt, Linke und SPD sehen ihrem Koalitionspartner dabei zu, wahrscheinlich weil das so ausgedealt war“, so Peter Strobel abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel