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Engstirnigkeit pur: MdB Ferner verweigert dem Papst die Ehre

„Es treibt mir die Zornesröte ins Gesicht, wenn ich die Begründung von Elke Ferner höre, warum sie dem Papst im Bundestag die Ehre verweigert. Das ist engstirnig und kleinkariert“, kommentiert der stellvertretende Vorsitzende der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion, Hermann Hoffmann, die Ankündigung der SPD-Bundestagsabgeordneten Elke Ferner, der Rede des Papstes im Bundestag nicht zuzuhören.

„Vielen Katholiken – auch mir – sind manche Thesen und Haltungen des Papstes und der Amtskirche fremd. Aber der Papst ist nun mal der Repräsentant der Katholischen Kirche, die tausendfach in Städten und Gemeinden – und nicht zuletzt auch hier in Saarbrücken – wertvolle Dienste für die Gesellschaft leistet“, bemerkt Hermann Hoffmann ergänzend.

„Kindergärten und mannigfache Kinderbetreuungsaktivitäten, Jugendarbeit (in Saarbrücken u.a. das Cafe Exodus), Alten- und Krankenpflege, Gespräche und Begleitung der Seelsorger von Sterbenden und deren Hinterbliebenen, all das sind wichtige Stützpfeiler unseres Gemeinwesens und all das blendet Frau Ferner komplett aus“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende und CDU-OB-Kandidat Peter Strobel und weiter: „Ohne das vielfache und meist ehrenamtliche Engagement der katholischen und evangelischen Christen wäre unsere Gesellschaft arm. Der Zusammenhalt der Gesellschaft wird durch das soziale Miteinander auch der Kirchen geprägt und gestärkt.“

Auch dass sich der Papst immer wieder mahnend zu Krieg und Unterdrückung in der Welt einbringe, scheine Frau Ferner wenig zu beeindrucken. „Man muss keinen Bezug zur katholischen Kirche haben, aber man muss den vielen katholischen Frauen und Männern in unserem Land und in unserer Stadt Respekt und Anerkennung für ihr soziales Engagement zukommen lassen. Und dazu gehört auch, dem obersten Repräsentanten der Katholischen Kirche mit Achtung zu begegnen. Dazu hat Frau Ferner offensichtlich nicht die Größe“, bemerken Peter Strobel und Hermann Hoffmannn abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel und Hermann Hoffmann