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Kunstrasenplatz Herrensohr: Landesregierung gibt Zuschuss

„Nun ist es offiziell: Die Landesregierung fördert den Kunstrasenplatz in Herrensohr“, gibt Gerd Hirschmann, der sportpolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, bekannt. In einem Schreiben an die Landeshauptstadt Saarbrücken habe Innenminister Stephan Toscani einen Zuschuss in Höhe von 150.000 Euro für die Umbaumaßnahme des TuS Herrensohr zugesagt. Damit könne der Verein noch in diesem Jahr mit dem Bau des Kunstrasenplatzes beginnen. Der Zuschuss des Landes sei notwendig geworden, da die Stadt in diesem Jahr nur den Sportplatz Kieselhumes im Haushalt stehen habe. Dadurch waren keine Mittel mehr vorhanden, um dem TuS Herrensohr den sonst üblichen städtischen Zuschuss von 150.000 Euro zur Verfügung zu stellen.

„Die CDU-Fraktion hatte im Rahmen der Haushaltsberatungen beantragt, diese Summe wieder in den Haushalt einzustellen und dies auch mit einer Gegenfinanzierung versehen. Leider wurde unser Antrag von der rot-rot-grünen Ratsmehrheit abgelehnt“, so Gerd Hirschmann. Deshalb sei es begrüßenswert, dass sich der Fraktionsvorsitzende Peter Strobel und Klaus Meiser, der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, beim Innenminister für eine Lösung dieses Problems eingesetzt hätten. „Wie sich gezeigt hat, mit Erfolg“, so Gerd Hirschmann erfreut und weiter: „Diese unbürokratische Förderung des Landes ist auch kein Einzelfall, wie OB Britz vermutet, sondern wurde auch schon in früheren Jahren in Saarbrücken so praktiziert. Beispielsweise als mit Gersweiler und Schafbrücke gleich zwei Sportplätze in einem Jahr umgebaut wurden, obwohl im städtischen Haushalt auch damals nur Mittel für einen Platz vorhanden waren.“

„Was die von der Oberbürgermeisterin angesprochenen Projekte in Güdingen und Rockershausen angeht, so geht die CDU-Fraktion davon aus, dass die Stadt im nächsten Haushalt entsprechende Mittel zur Verfügung stellt, damit die Prioritätenliste vollständig abgearbeitet werden kann“, so der Fraktionsvorsitzende Peter Strobel abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel und Gerd Hirschmann