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CDU-Stadtratsfraktion verurteilt erneute Erhöhung der Parkgebühren durch Q-Park

„Ohne jede Ankündigung hat Q-Park die Gebühren für das Parken in den Saarbrücker Parkhäusern erneut erhöht. Die Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion verurteilt diese völlig unbegründete Maßnahme aufs Schärfste und bringt dazu im heutigen Stadtrat eine entsprechende Resolution ein. Mittlerweile muss man für 40 Minuten im Parkhaus am Rathaus 1,50 Euro zahlen. Eine Dreiviertelstunde kostet somit direkt 3 Euro“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende und OB-Kandidat Peter Strobel. Q-Park nutze seine Monopolstellung hemmungslos aus. Eine Monopolstellung, zu der dem niederländischen Unternehmen vor 12 Jahren SPD und FDP verholfen haben. Vor ein paar Wochen noch habe die linke Koalition aus SPD, Grünen und Linken – auf Veranlassung von OB Britz und Bürgermeister Latz – Q-Park weitere Flächen zugeschustert.

Wenn nun Latz im Aktuellen Bericht des SR diese Situation beklage, weil man gegen die Preispolitik von Q-Park machtlos sei und die Bürger und Besucher der Stadt zum Boykott gegen Q-Park aufruft, klingt das nicht nur wie Hohn, es ist Hohn! Wie sollen die Menschen das Parkmonopol umgehen? Es gibt keine nennenswerten Alternativen! Oder sollen sie die Innenstadt vielleicht insgesamt meiden. Ist das der Rat von Ralf Latz?

Ex-OB Hoffmann, SPD und FDP haben Saarbrücken ohne Not auf Gedeih und Verderb an Q-Park ausgeliefert. OB Britz und Bürgermeister Latz waren damals mit dabei. Heute präsentieren sie sich in den Medien in der Opferrolle. Dabei haben sie damals für den Q-Park-Deal die Hände gehoben.
 
Peter Strobel weiter: „Diese Preiserhöhung ist eine Kriegserklärung an die Stadt! Das Wort ‚Abzocke’ reicht nicht aus, um das zu beschreiben, was hier passiert. Nachdem die Parkgebühren in Saarbrücken schon seit langem unverschämt hoch sind, hat Q-Park mit dieser neuerlichen Preiserhöhung den Bogen nun endgültig überspannt. Damit ist spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, Q-Park die Stirn zu bieten. Jetzt müssen alle zur Verfügung stehenden städtischen Flächen als preisgünstiger Parkraum herangezogen werden. Kurzparken und Brötchentaste müssen, wie in anderen Städten, unmittelbar eingesetzt werden; dabei müssen die zu erwartenden Einwände des Ordnungsamts konsequent ignoriert werden. Die Preise des ÖPNV in Saarbrücken müssen so abgesenkt werden, dass Bus und Saarbahn zur echten Alternative werden und über ein gnadenlos billiges Park-and-ride-System muss Q-Park in die Schranken gewiesen und zur Kurskorrektur gezwungen werden.

Ich werde jedenfalls nicht akzeptieren, dass ein Parkplatzbetreiber die Wettbewerbs- und damit die Entwicklungschancen unserer Stadt nachhaltig negativ beeinflusst“, so Peter Strobel abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel