Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Navigation

CDU zur Stadtgalerie: Oberbürgermeisterin hat keine klare Linie

Überrascht zeigt sich die CDU-Stadtratsfraktion über die jüngsten Äußerungen des Kulturdezernenten Erik Schrader zur Zukunft der Stadtgalerie. Diese stünden im Gegensatz zum Ansinnen der Oberbürgermeisterin, die Galerie künftig in eigener städtischer Regie zu betreiben. „Noch im November vergangenen Jahres sang Oberbürgermeisterin Charlotte Britz – begleitet von den Koalitionsparteien und der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik – lautstark das hohe Lied der städtischen Eigenregie. Daraufhin wurde in der letzten Stadtratssitzung der Vertrag mit der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz gekündigt. Nun spricht sich Herr Schrader für die Fortführung der Zusammenarbeit aus. Wer soll daraus noch klug werden?“, so der kulturpolitische Sprecher der Fraktion, Dr. Michael Jung.

Die CDU-Fraktion hatte seinerzeit gegen die Vertragskündigung gestimmt, „weil weder von der Verwaltung noch von den anderen Parteien im Rat eine einigermaßen greifbare Alternative präsentiert wurde“, so Jung. „Wenn nun die Zusammenarbeit doch weitergeführt werden soll, warum dann das ganze Theater?“

Fraktionsvorsitzender Peter Strobel geht noch einen Schritt weiter: „Mehr und mehr zeigt sich, dass die Verwaltungsspitze aus Oberbürgermeisterin und Dezernenten völlig unabgestimmt und destruktiv-konzeptlos ist. Das hat man schon bei ‚Stadtmitte am Fluss’ gesehen. Da verkündet Finanzdezernent Ralf Latz, dass sich die Stadt an der Finanzierung des Tunnels nicht beteiligt. Wenige Tage später sagt dann die Oberbürgermeisterin genau das Gegenteil. Und nun die Stadtgalerie: Britz will die städtische Eigenregie, Schrader die Partnerschaft mit der Stiftung. Was denn nun? Offenbar tanzen im Rathaus die Mäuse auf dem Tisch. Im Moment weiß man nicht, wer das Heft in der Hand hat; es ist allerhöchste Zeit, in den wesentlichen Zukunftsfragen unserer Landeshauptstadt für Klarheit zu sorgen.“

Ansprechpartner: Peter Strobel und Dr. Michael Jung