Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Navigation

Stadtmitte am Fluss: Äußerungen von OB Britz schaden der Stadt

„Langsam aber sicher kann man die ständigen Angriffe und Schuldzuweisungen von Oberbürgermeisterin Britz in Richtung Ministerpräsident nicht mehr hören“, so Hermann Hoffmann, stellvertretender Vorsitzender und baupolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion. „Ob es um ‚Stadtmitte am Fluss’, die desaströse Haushaltssituation, einen möglichen Stadionneubau, Messe etc. geht, hört man immer wieder nur: ‚Das Land soll…, der Ministerpräsident muss…, das Land ist schuld…, das Land muss helfen…’“ Letzten Freitag erlebten dies 1500 Zuhörer beim städtischen Neujahrsempfang zum wiederholten Mal. Und zur Belohnung boykottieren OB und die SPD-Fraktion immer wieder wichtige Landesinvestitionen in Saarbrücken, wie beispielsweise die Eventhalle oder den 4. Pavillon.

„Die jüngsten Äußerungen zu ‚Stadtmitte am Fluss’ sind ein gutes Beispiel, wie man im Hinblick auf den gewünschten Erfolg nicht vorgehen darf: Ursache des aktuellen Streits ist die Tatsache, dass die Verwaltung im Haushalt 2011 kein Geld für den Tunnel einstellen will. Dies hat wohl Bürgermeister Latz so mir nichts, dir nichts dem Land mitgeteilt“, kritisiert Hermann Hoffmann. Das Land solle halt mit dem Bund klären, wer bezahlt, so die Oberbürgermeisterin und ihr Dezernent Latz. „Was soll eine Landesregierung, die man ja als Partner braucht, von einem solchen Affront halten? Ist es Unbedarftheit oder eine bewusste Provokation?“ fragt sich Hermann Hoffmann. Saarbrücken ist ohne jeden Zweifel Hauptnutznießer von ‚Stadtmitte am Fluss’. Und die Autobahn ist seit Jahren ganz offiziell Teil des so genannten Cityrings. Hermann Hoffmann weiter: „So fährt man ein Projekt an die Wand. Immer wiederkehrende Angriffe der OB ersetzen keine Gespräche und Verhandlungen.“ OB Britz sei nicht in der Lage, einen konstruktiven Dialog zu führen, eine gemeinsame Strategie zu vereinbaren und damit ein dauerhaft gutes Arbeitsverhältnis mit der Landesregierung zu schaffen, das beiden Seiten nütze.

„Frau Britz hat nur einen Blickwinkel: den parteipolitisch rot gefärbten Tunnelblick. Charmant bei Spatenstichen in die Kameras zu lächeln und bei allen möglichen Festen nett und unverbindlich zu plaudern, kann dies nicht verdecken“, so Hermann Hoffmann abschließend.

Ansprechpartner: Hermann Hoffmann