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CDU-Stadtratsfraktion vor Ort in Gersweiler: Baugebiet „Mummelwies“ und Altes Rathaus waren Themen

Bürgernähe ist für die Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion wichtig. Im Rahmen ihrer Reihe „Fraktion vor Ort“ traf sie sich dieses Mal in Gersweiler. Startpunkt war in den Räumen des CDU-Ortsverbandes am Gersweiler Markt, bevor es zu einem kleinen Rundgang durch den Ort ging. Erfreulich war, dass sich wieder viele interessierte Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen eingefunden hatten.

Ein wichtiges Thema war das Neubaugebiet „Mummelwies“, eine zentrale Forderung der CDU Gersweiler. In Saarbrücken muss weiterhin Wohnraum für junge Familien geschaffen werden, um eine Abwanderung der Bevölkerung in die Umlandgemeinden zu verhindern und den Auswirkungen des demografischen Wandels vor Ort entgegenzuwirken, so die einhellige Meinung. Nach dem großen Erfolg des Neubaugebiets „In den Ellern“ möchte die CDU nun auch das Neubaugebiet „Mummelwies“ verwirklicht sehen. „Die Bauwilligen warten hier bereits seit Jahren vergeblich auf einen rechtskräftigen Bebauungsplan. Deshalb hatte die CDU-Stadtratsfraktion im Rahmen der Beratungen für den Haushalt 2011 im Stadtrat Mittel zur Fortführung des Bebauungsplanverfahrens beantragt, was von der rot-rot-grünen Ratsmehrheit bedauerlicherweise abgelehnt wurde. Dennoch wird sich die CDU weiterhin für dieses Projekt stark machen“, kündigt die Gersweiler CDU-Stadtverordnete Gabriele Herrmann an.

Station bei ihrer Ortsbesichtigung machten die CDU-Stadtverordneten an der „Alten Schule“, einem historischen Gebäude in städtischem Eigentum, das unter Denkmalschutz steht und zu verfallen droht. Hier zeichnet sich nun dank eines privaten Investors eine Lösung ab, den jetzigen „Schandfleck“ in der Ortsmitte wieder in ein attraktives Gebäude zu verwandeln. Darüber hinaus waren sich alle Anwesenden einig, dass dringend die Parksituation rund um den Gersweiler Markt verbessert werden muss, um die Erreichbarkeit der dort ansässigen Geschäfte zu gewährleisten.

Nächster Stopp war das ebenfalls in städtischem Besitz befindliche „Alte Rathaus“. Hier waren in den Gremien verschiedene Varianten in der Diskussion, um einen barrierefreien Versammlungsraum zu ermöglichen. Die große Lösung sah den Neubau eines ebenerdigen „Versammlungspavillons“ auf dem Rathausvorplatz vor, verbunden mit einer Attraktivitätssteigerung des Umfelds und einer Verbesserung der Parkmöglichkeiten. Dieser Neubau hätte somit eine Ankerfunktion in der Neugestaltung des Ortsbildes übernehmen können und eine echte Barrierefreiheit garantiert. Eine Lösung, die für die CDU-Fraktion durchaus Charme gehabt hätte. Allerdings wollte die rot-rot-grüne Ratsmehrheit nur eine „kleine Lösung“ mit dem Anbau eines Außenaufzugs ans „Alte Rathaus“, obwohl aufgrund der Gegebenheiten im Gebäude leider keine echte Barrierefreiheit erreicht werden kann. Auch müssen hier zunächst noch denkmal- und brandschutzrechtliche sowie finanzielle Hürden überwunden werden.

Die Stadtverordneten der CDU konnten sich auch von vielen positiven Entwicklungen vor Ort überzeugen. In Ottenhausen kann eine für viele Bürger fußläufig erreichbare Nahversorgung langfristig gesichert werden, weil der Stadtrat Ende 2010 grünes Licht für die Erweiterung des bestehenden Vollsortimenters gab. Auch konnte dank eines entsprechenden Stadtratsbeschlusses und einer Geldspritze der Landesregierung im Jahr 2009 der neue Kunstrasenplatz eingeweiht werden – pünktlich zum 100-jährigen Bestehen des örtlichen Sportvereins. Ebenfalls durch Beschluss der damaligen CDU-FDP-Stadtratsmehrheit wurden Maßnahmen für rund 750.000 Euro in Gersweiler in das Konjunkturprogramm aufgenommen, und zwar für die Sanierung der Sporthalle und der Grundschulturnhalle, die Neugestaltung des Schulhofs und für Sonnenschutzmaßnahmen an der Aschbachschule. Maßnahmen, die ohne diese Gelder so nicht zu verwirklichen gewesen wären und die insbesondere Kindern und den sporttreibenden Vereinen zugute kommen.

„Dank der Entscheidungen der CDU-Mehrheit in der letzten Ratsperiode ist Gersweiler auf einem guten Weg. Ich fordere die rot-rot-grüne Ratsmehrheit auf, diesen Weg weiter zu beschreiten. Die CDU wird sich auf jeden Fall weiterhin für eine positive Entwicklung der Stadtteile einsetzen“, so das abschließende Fazit des Fraktionsvorsitzenden Peter Strobel.

Ansprechpartner: Gabriele Herrmann