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SPD, Linke und Grüne verhindern Spielplatzerweiterung „Am Staden“

Keßler: ‘Saarbrücken - Stadt der Kinder‘ ist offenbar nur Marketingtrick der Oberbürgermeisterin!

„Saarbrücken - Stadt der Kinder? SPD, Linke und Grüne haben eindrucksvoll bewiesen, dass dieser Ausspruch nur eine Floskel und nicht Mittelpunkt ihres politischen Handelns ist!“, stellt Alexander Keßler, Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion, fest. Hintergrund ist die Ablehnung des CDU-Vorschlags, im Rahmen der Haushaltsberatungen 150.000 Euro für die Erweiterung des Kinderspielplatzes „Am Staden“ einzuplanen. „Es ist schon merkwürdig, was hier für ein Spiel betrieben wird. Einerseits ruft Charlotte Britz Saarbrücken als ‚Stadt der Kinder‘ aus, während die sie unterstützende Ratskoalition aus SPD, Linken und Grünen die ‚Stadt des Stillstands‘ leben“, so Keßler weiter.

Die CDU-Stadtratsfraktion hatte vorgeschlagen, den mit Abstand meist frequentierten Spielplatz in Saarbrücken zu erweitern und mit neuen Spielgeräten attraktiver zu machen. „Saarbrücken muss attraktiver werden – ganz besonders für junge Familien mit Kindern. Zu der Attraktivität einer Stadt gehören aber mehr als familiengerechtes Wohnen, ausreichende Betreuungsplätze und sichere Arbeitsplätze. Auch das Freizeitangebot für die Kleinsten muss stimmen, und dazu gehören nun einmal auch Spielplätze“, so Keßler, der auch Vorsitzender der CDU St. Johann ist.

Der Einwand, der von der Verwaltung immer wieder kommt, dass der Spielplatz besonders stark von Nicht-Saarbrückern genutzt werde, lässt Peter Strobel, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat und OB-Kandidat der CDU nicht gelten: „Wichtig ist, dass Kindern Raum zum spielen gegeben wird. Woher die Kinder kommen, die dann am Staden den Spielplatz nutzen, ist vollkommen zweitrangig. Im Gegenteil, wir freuen uns über jeden Gast von außerhalb. Wenn die gesteigerte Attraktivität des Kinderspielplatzes am Staden dazu führt, dass noch mehr Eltern noch öfter mit ihren Kindern nach Saarbrücken kommen, ist das eine tolle Sache und die Investition rechnet sich allemal. Darüber hinaus bezweifle ich, dass es jemals eine Erhebung gegeben hat, woher die Kinder kommen, die dort spielen. Diese Diskussion zeigt deutlich, wie provinziell in der Saarbrücker Verwaltung gedacht und von Rot-Rot-Grün gehandelt wird.“

Die CDU-Fraktion fordert, zusätzliche Mittel für Kinderspielplätze in die kommenden Haushalte einzustellen. Als Gegenfinanzierung ließe sich zum Beispiel die Stelle des Fahrradbeauftragten, den SPD, Linke und Grüne schaffen möchten, einsparen. „Die 84.000 Euro, die von den Bürgerinnen und Bürgern jedes Jahr zusätzlich getragen werden müssen, um einen hauptamtlichen Fahrradbeauftragten zu finanzieren, wären besser in der Ausstattung und Pflege von Spielplätzen angelegt.“

Keßler fragt sich, warum eine eigenständige Stelle geschaffen werden muss, um Aufgaben, die jahrelang von einem Mitarbeiter der Verwaltung neben seinen eigentlichen Aufgaben gut erfüllt wurden, zu erledigen? „Dafür gibt es keinen rationalen Grund, außer dass Rot-Rot-Grün hier verdiente Parteimitglieder versorgen will. Das Geld wäre wirklich besser in Spielplätzen angelegt, denn das wäre eine echte Investition in Saarbrückens Zukunft! Und wäre es Charlotte Britz ernst mit ihrem Ausspruch, Saarbrücken sei die Stadt der Kinder, würde sie sich ebenfalls dafür einsetzen. Aber so ist und bleibt es nichts weiter als ein Lippenbekenntnis der Oberbürgermeisterin“, so Alexander Keßler abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel und Alexander Kessler