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CDU: Messe-Ultimatum ohne neues Konzept gefährdet Messestandort Saarbrücken

„Das am vergangenen Dienstag von Rot-Rot-Grün verabschiedete Messe-Ultimatum bis zum 28.04.2011 zeigt leider keinen konzeptionellen Bezug, es werden Fakten geschaffen und keiner weiß, wie es weiter geht“, kommentiert Peter Strobel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Saarbrücker Stadtrat und OB-Kandidat den mehrheitlichen Stadtratsbeschluss des linken Lagers.

„Ich halte es nach wie vor für notwendig, das Enddatum der Verhandlungen zwischen Stadt und Messegesellschaft mit der Vorlage eines tragfähigen Messekonzepts zusammenzubringen. Gegen Ende des Jahres könnte man grundsätzlich soweit sein. Damit wäre jedenfalls sichergestellt, dass für den Fall des Scheiterns der Verhandlungen und damit gegebenenfalls einer Insolvenz der Messegesellschaft ein planbarer Übergang auf eine neue Betreiberstruktur gegeben wäre. Das wäre auch ein Stück Planungssicherheit sowohl für die Aussteller als auch für die Mitarbeiter der Messe. Bis in die Ratssitzung hinein habe ich versucht, die Mehrheitskoalition von diesem Weg zu überzeugen – leider ohne Erfolg; Verwaltungsspitze und Ratsmehrheit wollten sofort Fakten schaffen und damit Stärke beweisen“, bedauert Peter Strobel die Beschlüsse vom Dienstag.

Umso mehr solle nun – parallel zur Trägerstruktur – auch über die Infrastruktur am Schanzenberg nachgedacht werden, fordert Strobel. So müsse man dringend überlegen, ob nicht eine neue Verkehrsführung Sinn mache, beispielsweise durch die Projekte „Vollanschluss Messe der A 620“ und „Südumfahrung“. Falls dafür auch Messehallen weichen müssten, könne man das Milchhof-Gelände in das Messegelände integrieren und Messe- bzw. Veranstaltungshallen neu arrangieren.

Eine Übernahme oder gar ein Kauf der jetzigen Messegesellschaft durch die Stadt ist für Peter Strobel ausgeschlossen: „Problematische Gesellschaften hat die Landeshauptstadt nun wirklich genug in ihrem Portfolio! Die Stadtführung muss jetzt zügig Konzepte auf den Weg bringen und dazu die Landesregierung mit ins Boot bekommen.“

Ansprechpartner: Peter Strobel