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CDU fordert Förderprogramm für junge Familien in Saarbrücken

„In den letzten zwei Jahrzehnten ist die Zahl der Einwohner in Saarbrücken um knapp sieben Prozent von rund 191.000 auf rund 178.000 gesunken. Natürlich verläuft diese Entwicklung in den einzelnen Stadtteilen unterschiedlich. Während die Innenstadt von dieser Entwicklung weniger stark betroffen ist und sich zum Teil steigender Beliebtheit erfreut, gibt es Stadtteile, die offensichtlich an Attraktivität für die Wohnbevölkerung verloren haben und teilweise sehr stark von den Folgen des demografischen Wandels betroffen sind. Diesem Trend gilt es entgegenzuwirken“, so der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Peter Strobel. Aus diesem Grund hat die CDU-Fraktion beantragt, ein Konzept für ein Förderprogramm für junge Familien in Saarbrücken zu entwickeln.
 
„Mithilfe einer gezielten Förderung würden Anreize geschaffen, dass junge Familien, also Familien mit minderjährigen Kindern oder Kindern in der Ausbildung, ihren Wohnsitz in Saarbrücken wählen bzw. nicht in die Umlandgemeinden abwandern. Gleichzeitig könnten dauerhafte Leerstände von Wohngebäuden vermieden werden“, so die CDU-Stadtverordnete Gabriele Herrmann.

Förderfähig könnten beispielsweise ältere Bausubstanzen, insbesondere Ein- oder Zweifamilienhäuser, in den Ortslagen zu definierender Stadtteile sein. Voraussetzung wäre, dass diese über einen längeren Zeitraum leer stehen. Junge Familien, die ein solches Haus für den Eigenbedarf zur dauerhaften Nutzung erwerben, sollten nach den Vorstellungen der CDU einen einmaligen Zuschuss zu den Erwerbs- oder Sanierungskosten erhalten. Über ein Programm zur Förderung junger Familien verfügt beispielsweise die Kreisstadt St. Wendel.

„Mithilfe eines solchen Förderprogramms kann der negativen Bevölkerungsentwicklung in einzelnen Stadtteilen ein Stück weit entgegengewirkt werden und junge Familien können gezielt unterstützt werden“, so Strobel und Herrmann abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel und Gabriele Herrmann