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CDU zu kostenlosen Verhütungsmittel: „Jetzt reicht`s aber wirklich!“

Peter Strobel kritisiert den Linken-Vorschlag

Als vollkommen abwegig hat Peter Strobel, Vorsitzender der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion und OB-Kandidat der CDU Saarbrücken den Vorschlag von Linken-Chef Linsler bezeichnet, Hartz IV-Empfängern kostenlose Verhütungsmittel zur Verfügung zu stellen. Strobel: „Irgendwann muss auch mal Schluss sein! Kostenlose Verhütungsmittel, jetzt reicht`s aber wirklich! Es sei mal wieder typisch für den Populismus der Linkspartei, mit dem Füllhorn der staatlichen Leistungen bei Hartz IV-Empfängern auf Stimmenfang zu gehen. „Anstatt konstruktive und brauchbare Vorschläge zu machen“, so Strobel, „wie man Transferempfängern eine Perspektive für eine Lebensgestaltung aus eigener Kraft eröffnen kann, verteilt Linsler mal wieder das Geld, das andere erwirtschaften.“

Laut Strobel sei es der falsche Weg, unseren sozialen Problemen ausschließlich mit der Ausweitung der Transferleistungen zu begegnen. Wichtiger sei es, wenn man schon zusätzliche Mittel aufbringen wolle, diese in die pädagogische Projektarbeit vor Ort fließen zu lassen. Notwendig seien beispielsweise zusätzliche Kinderarmutsprojekte, wie sie damals unter Schwarz-Grün in Malstatt und Alt-Saarbrücken etabliert wurden. Diese seien allemal sinnvoller, als immer nur mehr Geld für Hartz IV-Empfänger. Peter Strobel: „Armutsbekämpfung muss an den Ursachen ansetzen und darf nicht nur an den Symptomen rumdoktern. Aber daran hat die Linkspartei kein Interesse. Schließlich sieht sie für sich keine verlässlichere Wählerbasis als eine breite Schicht von Armen, denen sie nicht den Ausweg aus ihrer Situation bieten, sondern sie mit ihren Problemen und Abhängigkeiten an sich binden möchte.“

Ansprechpartner: Peter Strobel