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Messe und Stadion: Charlotte Britz-Show ohne Substanz

„Die groß inszenierte Pressekonferenz zum Thema Messestandort Saarbrücken hat keinerlei substanzielle Neuigkeiten zutage befördert, die wichtigsten Fragen bleiben weiter unbeantwortet; die Aussagen der Verwaltungschefin sind geprägt von einem lavierenden ‚Sowohl als auch’“, kritisiert Peter Strobel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Saarbrücker Stadtrat und OB-Kandidat der CDU. Was allen schon lange klar sei, propagiere nun auch Frau Britz – die Vorteile einer Zusammenführung von Saarmesse und CCS. Außer einem informellen Gespräch habe es aber leider noch keine städtische Kontaktaufnahme zur CCS gegeben. „Es gibt keine essenziellen Aussagen über den Gesprächsstand mit der Landesregierung; ein Brief soll unterwegs sein an die neue Ministerpräsidentin, die von OB Britz schon vor Amtsantritt wüst attackiert wurde. Es gibt keine Aussage zur Finanzierung des Kaufpreises von 7 Millionen Euro für den Erwerb der Messegesellschaft. Nichts Neues, Hauptsache Pressekonferenz“, fasst Peter Strobel zusammen.

Genauso verhalte es sich in Sachen Stadion. „Was dem Sportausschuss am vergangenen Mittwoch als Information präsentiert wurde, war alles schon bekannt und teilweise bereits in den Zeitungen zu lesen. Ein einzelnes Gespräch wird als großer Durchbruch hochstilisiert. Pläne waren keine zu sehen und wie der städtische Anteil von 11 Millionen Euro finanziert werden soll, war auch nicht zu erfahren“, so Peter Strobel weiter.

Die VVS sei offensichtlich dazu angehalten, quasi „live“ vom Zusammenschrauben des Heizkraftwerks im Südraum oder wahlweise auch aus Baustellenlöchern irgendwo in der Stadt zu berichten, natürlich immer mit Verweis auf die omnipotente Aufsichtsratsvorsitzende Britz.

An allen Ecken herrsche Stillstand, damit vor der OB-Wahl bloß kein Fehler mehr passiert. Damit aber der Eindruck entstehe, dass etwas passiere, werden 10 Meter sanierter Gehweg einzeln eingeweiht. Kein Ereignis ist unbedeutend genug, um nicht daraus einen öffentlichen Auftritt von Frau Britz zu konstruieren. „Langsam wird es lächerlich und es drängt sich der Eindruck auf, dass die Vielzahl der städtischen Veranstaltungen, Einweihungen und Pressekonferenzen lediglich dazu dient, Frau Britz in ihrem Wahlkampf zu unterstützen. Die inflationäre Zahl von Veranstaltungen der Landeshauptstadt und ihrer Gesellschaften führt natürlich zur Entwertung einer jeden einzelnen, dessen sollte man sich auch bewusst sein“, so Peter Strobel abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel