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VVS braucht keinen Personalvorstand: Aufblähung der Führungsebene unzeitgemäß

Mit Blick auf die Diskussion um die Erweiterung des Vorstandes bei der Saarbrücker Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft (VVS) um eine Person, die als Personalvorstand fungieren soll, erklärt Uwe Conradt, CDU-Stadtverordneter und Mitglied im VVS-Aufsichtsrat: „Eine Aufblähung des Vorstandes läuft den Interessen des Unternehmens und seiner Mitarbeiter entgegen. Die damit verbundene Kostenexplosion kann der Konzern derzeit nicht verkraften und müsste durch Einsparungen bei den Mitarbeitern kompensiert werden.“

Als „wenig glaubwürdig“ stuft Uwe Conradt die Äußerungen des SPD-Kreisvorsitzenden Horst Schmeer ein, er werde sich nicht für ein Vorstandsamt bewerben. Dies zeige Schmeers Erwartung an den zukünftigen VVS-Vorstandsvorsitzenden, der darüber entscheiden soll, ihm mehr Verantwortung beim Personal zu übertragen. Vor dem Hintergrund der gesetzlich geforderten Entkoppelung von Vorstand der VVS und Geschäftsführung der Stadtwerke (SWS) sei der Vorstoß Schmeers als besonders belastend und unzeitgemäß einzustufen, denn hier lauerten Risiken, die mit erheblichen – möglicherweise existenzbedrohenden – Mehrkosten verbunden seien. „Oberbürgermeisterin Britz ist nun gefragt, ihren Parteifreund nicht nur zu bremsen, sondern abschließend zu stoppen“, fordert Uwe Conradt und kritisiert den generellen Umgang mit der Entkoppelungspflicht.

„Die geforderte gesetzlichte Entkoppelung darf nicht dazu genutzt werden, um den Kreis der hochdotierten Führungspositionen im VVS-Konzern zu erweitern. Die mit der Entkoppelung anfallenden Mehrkosten müssen durch ein Gesamtkonzept aufgefangen werden. Mit Blick auf die wirtschaftliche Situation des Konzerns wäre jede andere Vorgehensweise unverantwortlich. Auch hier ist OB Britz als Aufsichtsratsvorsitzende gefragt, den Eiertanz aufzugeben und eine klare Linie im Sinne des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und Kunden zu ziehen“, fordert Uwe Conradt abschließend.

Ansprechpartner: Uwe Conradt