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Nauwieser Viertel: Äußerungen von Brück unverschämt

„Die Äußerungen des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Thomas Brück, der die Gastronomie im Nauwieser Viertel als ‚Arschlochmagneten’ bezeichnet hat, sind unverschämt“, so die CDU-Stadtverordnete Elke Masurek, selbst Bewohnerin des Nauwieser Viertels.

Mit dieser Äußerung beleidige Brück einen nicht unerheblichen Teil der Bewohner des Viertels, die sich gerade wegen dessen besonderen Flairs dort eine Wohnung gesucht hätten, auch wenn dies zugegebenermaßen nicht so ganz günstig sei. „Aber muss man sich als Arbeitnehmer jetzt schon dafür schämen und sich als Arschloch bezeichnen lassen, wenn man wirtschaftlich in der Lage ist, eine Wohnung im Viertel anzumieten?“, fragt Elke Masurek. Zudem blende Brück völlig aus, dass neue Gastronomieansiedlungen auch eine Erhöhung der Gewerbesteuereinnahmen der Stadt bedeuten.

„In den Aussagen von Herrn Brück ist keine Konsequenz zu erkennen“, stellt Elke Masurek weiter fest. Einerseits möchte er, dass nicht noch mehr Schickimicki angezogen werden soll, andererseits steigen durch die geplante Ausgleichsabgabe und die von Rot-Rot-Grün beschlossene Grundsteuererhöhung die Mieten. Dadurch werde es zunehmend schwieriger, solvente Mieter oder Käufer für die Immobilien des Viertels zu finden; dann seien auch steigende Leerstände zu befürchten, was den jahrzehntelangen Sanierungsbemühungen zuwiderlaufe. „Thomas Brück muss sich bei den Bewohnern des Nauwieser Viertels entschuldigen“, fordert Elke Masurek abschließend.

Ansprechpartnerin: Elke Masurek