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CDU fordert erneut Verkehrskonzept für den Bereich um den Hauptbahnhof

„Als damals die Erweiterungspläne der ECE für die neue Europa-Galerie zur Entscheidung anstanden, hatte die CDU-Stadtratsfraktion im Bauausschuss verlangt, mit Blick auf die erheblichen Veränderungen in diesem Gebiet (Ausweisung Stadtquartier/Gewerbegebiet Eurobahnhof, Ertüchtigung des Ludwigsbergkreisels, Erweiterung des Einkaufszentrums), die Verkehrssituation zu untersuchen und geeignete Maßnahmen anzugehen, um den zusätzlichen Verkehr am fließen zu halten“, erklärt ihr verkehrspolitischer Sprecher Hermann Hoffmann. Damals habe der zuständige städtische Verkehrsplaner berichtet, es werde das Nötige getan. „Wie jedoch am Sonntag tausende Besucher der Stadt erfahren mussten, hat man offensichtlich die Situation nicht ausreichend im Griff“, stellt Hermann Hoffmann fest.

Deshalb werde die CDU-Fraktion eine Tischvorlage in den Bauausschuss am Mittwoch einbringen, die die Verwaltung zum schnellen Handeln auffordere. Dies weniger wegen der neuen Europa-Galerie, sondern viel mehr unter dem Aspekt, dass in ein paar Wochen für den Saarbrücker Einzelhandel das Weihnachtsgeschäft beginne. Ein ähnlicher Kollaps wie am Sonntag müsse unbedingt vermieden werden.

„Wir fordern die Verwaltung zu einem runden Tisch auf. Hier müssen die Verkehrsstrategen der Stadt, die Saarbrücker Verkehrsbetriebe, die Polizei und Vertreter der Saarbrücker Geschäftswelt, wie Citymarketing und der Verein für Handel und Gewerbe, mit an den Tisch. Es kann nicht sein, dass die Polizei sich von den Verkehrsrechnern der Stadt zur Untätigkeit gezwungen sieht. An dieser Stelle ist auch ECE/Credit Suisse in der Verantwortung. Die Stadt ist dem Investor in vieler Hinsicht entgegen gekommen. Es kann aber nicht Aufgabe der öffentlichen Hand sein, für die komplette verkehrstechnische Infrastruktur rund um ein neues Einkaufszentrum aufkommen zu müssen“, so Hermann Hoffmann abschließend.

Ansprechpartner: Hermann Hoffmann