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CDU-Stadtratsfraktion „vor Ort” in Burbach: Geplanter Bahnhaltepunkt muss kommen

Fraktion vor Ort in Burbach

Eine weitere Etappe der Reihe „Fraktion vor Ort“ fand wieder im Saarbrücken Westen statt, diesmal in Burbach. Beim Rundgang durch den Stadtteil bestand Gelegenheit, sich über aktuelle Burbacher Themen, wie beispielsweise den geplanten Bahnhaltepunkt oder die „Autofriedhöfe“ in der Jakobstraße zu informieren.

„Der Stadtumbau West hat einiges in Burbach bewirkt. Der Burbacher Markt wurde attraktiver gestaltet und bringt somit mehr Publikum in den Stadtteil. Um diese Maßnahmen erfolgreich abzuschließen, ist der Bau des geplanten Bahnhaltepunkts in Marktnähe erforderlich“, erläutert der Burbacher CDU-Stadtverordnete Rudolf Kraus, der auch Vorsitzender der CDU Burbach ist. Damit werde dieser Bereich belebt und durch die verbesserte ÖPNV-Anbindung werde auch den Bedürfnissen älterer Menschen Rechnung getragen. Auch unter dem Gesichtspunkt eines eventuellen Weiterbaus der Saarbahn in Richtung Völklingen sei die geplante Bahnhaltestelle eine unverzichtbare Strukturverbesserung.

Für die weitere Verbesserung des Verkehrs in Burbach sei es auch notwendig, dass der Vollanschluss „Messe“ der A 620 endlich gebaut werde. Durch diesen werde der Stadtteil vom Schwerlastverkehr zu den Saarterrassen entlastet. Damit in diese Sache wieder Bewegung komme, habe die CDU-Fraktion beantragt, dieses Thema bei der nächsten Sitzung des Bauausschusses auf die Tagesordnung zu setzen und von der Stadtverwaltung einen Bericht über den aktuellen Sachstand einzufordern.

„Ein unübersehbares Problem bilden die Gebrauchtwagenhändler, die in letzter Zeit verstärkt im Bereich Jakobstraße/Gerhardstraße zu finden sind und wegen ihres qualitativ nicht unbedingt hochwertigen Angebots eher an Autofriedhöfe erinnern. Zudem liegen sie an stark befahrenen Straßen, z. B. unmittelbar an der Zufahrt zum IT-Park, verschandeln das Ortsbild empfindlich und erschweren die Bemühungen der Stadt und der Burbacher Bürger zur Entwicklung des Stadtteils“, bedauert Rudolf Kraus. Daher habe die CDU-Fraktion die Stadtverwaltung aufgefordert, Möglichkeiten zu finden, wie solche Autofriedhöfe verhindert werden können und die Umweltauswirkungen dieser Händler zu untersuchen. Das sicherlich legitime Interesse der Gebrauchtwagenhändler nach einem gut erreichbaren Standort könne auch an anderer Stelle Berücksichtigung finden.

Daneben gebe es noch eine weitere Möglichkeit, wie einer dieser Schmuddelecken verschwinden könnte, ohne dass die Stadt auch nur einen Cent dafür in die Hand nehmen müsste. So möchte sich ein Discounter an der Jakobstraße ansiedeln und würde auch eines der Grundstücke nutzen, die derzeit von den Gebrauchtwagenhändlern genutzt werden. Die CDU-Fraktion jedenfalls unterstütze dieses Vorhaben, auch der Bezirksrat West und der Bauausschuss haben sich schon dafür ausgesprochen.

Einen besonderen Dank sprach der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Strobel den privaten Initiativen in Burbach, die sich um ihren Stadtteil bemühen, aus. Dazu gehören z. B. die Bürgerinitiative Sauberes Burbach und das Burbacher Bündnis für Investition und Dienstleistung (BID). „Dieses BID hat übrigens in einem bundesweiten Wettbewerb den zweiten Platz belegt, noch vor BIDs in Bremen und Hamburg. Ein toller Erfolg, der Mut macht!“, so Peter Strobel abschließend.

Ansprechpartner: Rudolf Kraus