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Saarland für Erhalt der Photovoltaik-Förderung! Umweltministerin und Staatssekretär interessante Gäste bei MIT-Forum

Am vergangenen Dienstag, 18. Mai 2010, veranstalteten die MIT Saarbrücken und die MIT Euroregion e.V. ein gemeinsames Forum mit dem Thema „Was sind uns die Erneuerbaren Energien wert?“. In den Räumen der Saarbrücker Casino-Gesellschaft gaben die Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes, Dr. Simone Peter, und ihr Staatssekretär Dieter Grünewald den ca. 60 Vertretern der regionalen Wirtschaft einen Einblick in die energiepolitischen Pläne der saarländischen Landesregierung.

Die Ministerin informierte kompetent über die jeweiligen Vor- und Nachteile der alternativen Energien. Es wurde deutlich, dass aus ihrer Sicht für die Nutzung von Wasserkraft und Geothermie im Saarland eher schlechte Bedingungen vorliegen und die Schwerpunkte eindeutig bei Wind- und Solarenergie liegen, dabei fand sie kritische Worte für die Gegner dieser Energien. „Die Ministerin hat Recht, wenn Sie beklagt, dass zwar jeder für die sauberen Energien ist, aber niemand ein Solarkraftwerk oder ein Windrad in seinem Umfeld haben möchte“, kommentierte der Saarbrücker MIT-Vorsitzende Heinz König. Er fordert: „Die Politik muss im Sinne der Entwicklung unseres Landes der um sich greifenden Verhinderungskultur einen Riegel vorschieben.“

Ministerin und Staatssekretär stellten in der Folge dar, dass sie sich für eine zeitlich verlängerte Förderung der Photovoltaik in Berlin stark machen wollen. Dazu erhielten sie die Unterstützung des stellvertretenden MIT-Vorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden der CDU im Saarbrücker Stadtrat, Peter Strobel:  „Die doppelte Kürzung der Förderung  für Photovoltaik-Anlagen war eine kurzsichtige Entscheidung der Bundesregierung; es ist nicht zielführend, wenn man in einem Programm Anreize zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen schafft und man dann, wenn sich der gewünschte Erfolg einstellt, den Förderzeitraum so verkürzt, dass viele Projekte aufgrund der Realisierungsdauer nicht mehr in den Genuss der Förderung kommen können; damit riskiert man die Entwicklung einer ganzen Branche, die gerade dabei ist, sich auf die wachsende Nachfrage finanziell und personell einzustellen.“

„Schön, dass die grüne Umweltministerin und die Vertreter des Wirtschaftsflügels der CDU in vielen energiepolitischen Fragen einer Meinung sind“, stellen Heinz König und Peter Strobel abschließend fest.

Ansprechpartner: Peter Strobel