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CDU: Befürchtungen um die Zukunft des Kleinen Theaters 

Die Ankündigung der neuen Führungsspitze im Saarbrücker Rathaus, Charlotte Britz und Ralf Latz, künftig beim Kleinen Theater anhand von Reorganisationen 60.000 Euro einsparen zu wollen, lässt nach Auffassung des kulturpolitischen Sprechers der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Michael Jung, Ungutes erahnen. Zwar sei es grundsätzlich löblich, wenn die Einsparvorschläge des Gutachtens von Rödl & Partner von der Verwaltung ernst genommen werden. Allerdings gebe es im Zusammenhang mit dem Kleinen Theater erheblichen Klärungsbedarf. „Bevor wir als CDU dieser Sparmaßnahme zustimmen, muss die Verwaltung darlegen, wie genau die Reorganisation des Kleinen Theaters gedacht ist. Hier erwarten wir präzisere Ausführungen als sie das Gutachten hergibt, wenn es von der Kooperation mit der Freien Szene und vom Einsatz von Honorarkräften spricht. Ein Kaputtsparen des Kleinen Theaters wird die CDU nicht mitmachen“, so Michael Jung. Eine entsprechende Anfrage der CDU im öffentlichen Teil des nächsten ordentlichen Kulturausschusses soll hier zur Klärung beitragen.

Dabei solle die Verwaltung darlegen, ob auch – wie im Gutachten empfohlen – eine Schließung des Kleinen Theaters für den Fall vorgesehen sei, dass sich die Halbierung der Zuschüsse nicht erreichen lasse. Dies stünde nach all dem, was in den vergangenen zwei Jahren in Sachen Kleines Theater geschehen sei, leider zu befürchten. Mit der CDU werde dies laut Michael Jung allerdings nicht zu machen sein: „Das Kleine Theater ist als Kulturstätte für unsere Kleinsten einzigartig und unvergleichlich. Aus diesem Grund wird die CDU – wie in der Vergangenheit – auch in Zukunft hinter dem Kleinen Theater stehen und sich für seine Existenz stark machen.“

Ansprechpartner: Dr. Michael Jung