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Heringsmühle Fechingen: Stadtverwaltung verhindert Stadtentwicklung

Mit Unverständnis und Verärgerung reagiert die Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion darauf, dass man in Teilen der Verwaltung ein sinnvolles Engagement zweier Gärtnereibetriebe an der Fechinger Heringsmühle durch übertriebenes Paragraphendenken zu Fall gebracht hat.

„Die Leiterin des Ordnungsamtes hat offensichtlich wieder einmal in bekannter Manier als ‚Madame NON’ dazwischen geschlagen. Leider scheint es noch nicht zum normalen Prozess in der Stadtverwaltung zu gehören, durch Gespräche zu gemeinsamen Lösungen kommen zu wollen!“, kritisiert der bau- und verkehrspolitische Sprecher Hermann Hoffmann. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, sagt der Volksmund.“ Und das treffe die Sache sehr genau. Die Verwaltung hätte sich ja nur an ihr eigenes Verfahren zur Erstellung der Gestaltungssatzung der Innenstadt zu erinnern brauchen.

„In anderen Kommunen werden Betriebe, die Initiative zeigen, begrüßt, in Saarbrücken tritt man ihnen in den Hintern. Hier wird bürgerschaftliches Engagement unnütz zerschlagen; viele Bürger dürften über das Verhalten der Stadtverwaltung den Kopf schütteln; ich hoffe doch sehr, die Oberbürgermeisterin spricht hier mal ein Machtwort mit ihren Mitarbeitern“, zeigt sich der CDU-Fraktionsvorsitzende und Fechinger Stadtverordnete Peter Strobel erbost. Dabei sei Saarbrücken finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet und man sollte eigentlich froh sein, wenn durch das Engagement von Bürgern und Betrieben die Stadt ein Stück schöner gemacht werden könnte. Zumal von den beiden Gärtnereibetrieben nicht nur die reine Anlage übernommen würde, sondern diese auch angekündigt haben, die Pflege zukünftig zu übernehmen; im Unterschied zur Verwaltung hätten die Unternehmer gleich an die Folgekosten gedacht und dafür eine Lösung mitgebracht.

Es sei schon ganz schön kleinkariert, wenn man wegen Platzierung, Art und Größe eines Schildes auf bürgerliches Engagement verzichte. „Gerade an der Heringsmühle besteht dringender Verbesserungsbedarf, nicht nur bei der Grüngestaltung, sondern auch bei der Verkehrsführung. Bei der bisher als Ersatz für einen Kreisel realisierten ‚Lösung der Verkehrsprobleme’ mit drei Stangen und fünf Strichen kann es ja wohl nicht bleiben, wir warten noch immer auf Vorschläge der Verwaltung“, so Peter Strobel abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel und Hermann Hoffmann