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Schließung der AOK-Niederlassung: Blutet das Burbacher Geschäftszentrum aus?

„Nach Informationen aus dem Gewerbeverein Burbach schließt die AOK kurzfristig ihre Niederlassung auf den Saarterrassen“, berichtet der Burbacher CDU-Stadtverordnete Rudolf Kraus. Diese hatte vorher viele Jahre am Burbacher Markt gelegen und durch Kundenfrequenz zur Belebung des Geschäftszentrums in Burbach beigetragen.

„Schon der Schritt aus dem Burbacher Zentrum heraus, aus welchen Gründen auch immer, war aus der Sicht des Gewerbevereins und des Burbacher CDU-Ortsverbandes ein ‚unwillkommener Akt’ gegen den Burbacher Ortskern“, so Rudolf Kraus weiter. Der Abzug der AOK aus Burbach habe eine sehr negative Signalwirkung nach außen, indem ein weiteres attraktives und seriöses Unternehmen sich aus Burbach zurückzieht. Immerhin sei diese Geschäftsstelle Anlaufpunkt für Versicherte aus den Stadtteilen Malstatt, Burbach, Altenkessel, Gersweiler und Klarenthal.

Auch der Stil, dass man mit nur einer Woche Vorankündigung die Bevölkerung und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle vor vollendete Tatsachen stelle, lasse zu wünschen übrig. Aus dem Programm „Stadtumbau West“ flössen Mittel der EU, des Landes und der Stadt nach Burbach, um die Folgen des Strukturwandels abzufedern, und man sollte meinen, dass eine Institution wie die AOK sich durchaus einer gewissen Verantwortung für den Stadtteil bewusst sein sollte - zumal sie sich nach außen als „bürgernah“ präsentiere.

„Ein Umzug des Großraumbüros auf den Saarterrassen in ein kleineres und preiswerteres Ladenlokal im Ortskern wäre sicher bei den Bürgern gut angekommen! Bezirksbürgermeister Dr. Theres, der von der AOK über die Schließung der Niederlassung informiert war, hat sich in der Angelegenheit nicht mit Ruhm bekleckert; er hätte zumindest in der Öffentlichkeit Alarm schlagen müssen“, so Rudolf Kraus abschließend.

Ansprechpartner: Rudolf Kraus