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CDU: Haltung der FDP-Stadtratsfraktion zum Calypso völlig abwegig

„Die Behauptung der FDP-Stadtverordneten Ana Isabel Klumpp, der Sport- und Sicherheitsdezernent Paul Borgard wolle mit einem städtischen Betrieb des Calypso-Spaßbades eine heimliche Schließung des Totobades erreichen, ist völlig abwegig und entbehrt jeglicher Grundlage“, zeigt sich Sascha Zehner, stellvertretender Vorsitzender der Saarbrücker CDU-Stadtratsfraktion, über die entsprechenden Äußerungen verärgert.

Von einem übereilten Vorgehen des Dezernenten könne überhaupt keine Rede sein. Dass man sich rechtzeitig Gedanken darüber mache, wie man mit dem Calypso nach dem Ende des Pachtvertrages mit der S&S Spaßbad GmbH umgehe, sei im Übrigen Beschlusslage der städtischen Gremien. Das von Frau Klumpp angemahnte Bäderkonzept existiere außerdem schon seit vier Jahren und habe auch der Vorgängerfraktion der jetzigen FDP-Stadtratsfraktion vorgelegen.

„Anscheinend spricht man in der FDP nicht mehr miteinander. Wie sonst ist es zu erklären, dass die neue FDP-Fraktion nicht weiß oder vielleicht auch gar nicht mehr wissen will, was ihre Vorgänger in den letzten fünf Jahren im Stadtrat gemacht haben. Innerparteiliche Befindlichkeiten dürfen aber keine Entschuldigung dafür sein, völlig falsche Tatsachen zu verbreiten“, kritisiert Sascha Zehner.

Auch sei das Calypso kein Verlustgeschäft, sondern ein Gewinnbringer für den Betreiber; sonst hätte dieser wohl kein Interesse daran gezeigt, es auch weiterhin zu bewirtschaften. Der immer wieder behauptete Investitionsstau existiere nicht. Außerdem würde die Stadt das Calypso gar nicht vom Betreiber abkaufen, denn es gehöre ihr bereits – ebenso wie die damit verbundenen Schulden.

„Dass gerade die FDP als die Partei der Privatwirtschaft glaubt, ein privates Unternehmen würde freiwillig Verluste machen, spricht Bände. Der Vorschlag des Dezernenten Paul Borgard – von ihm übrigens auf Rückfrage im SZ-Ältestenrat geäußert – ist mit Sicherheit eine gute und überlegenswerte Idee. Eine Entscheidung über den zukünftigen Betreiber wird von den städtischen Gremien getroffen und steht erst im nächsten Jahr an. Deshalb ist eine solche Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt mehr als verfrüht und völlig verfehlt“, so Sascha Zehner abschließend.

 Ansprechpartner: Sascha Zehner