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FDP-Fraktionschef Fiedler bekennt sich erneut zur Linken: Versteht das noch jemand?

„Ich habe in der Sache recherchiert!“ Mit dieser Aussage blamierte sich FDP-Fraktionschef Friedhelm Fiedler in der vergangenen Sitzung des Saarbrücker Stadtrats. Nachdem Fiedler die Stadtverwaltung aus seinem Halbwissen heraus mit Vermutungen über die Zukunft der Saarmesse konfrontiert hatte, musste der zuständige Dezernent Paul Borgard ihn über den tatsächlichen Sachstand in Kenntnis setzen. „Offenbar hat Fiedler dem Dezernenten das Füllen seiner Informationslücken übel genommen und versucht jetzt, in der Öffentlichkeit nachzutreten. Das ist ein fadenscheiniger Versuch, die FDP-Stimmen für den Beigeordneten-Kandidaten der Linken zu rechtfertigen“, so Peter Strobel, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Saarbrücker Stadtrat, zu den Presseverlautbarungen Fiedlers.

Dass die CDU keine eigenen Kandidaten in die Wahlen für die Positionen des Bürgermeisters und des Finanzdezernenten eingebracht hatte, bezeichnet Fiedler als „schwache Nummer“. Hierzu erläutert Peter Strobel: „Die CDU hat aus gutem Grund auf die Nominierung eigener Kandidaten verzichtet: Ich kann nicht an einem Tag erklären, dass ich bereit bin, Kajo Breuer als Bürgermeister und Paul Borgard als Sport- und Sicherheitsdezernent wiederzuwählen, desweiteren über die im Finanzgutachten empfohlene Zusammenlegung von Dezernaten nachzudenken, um dann am nächsten Tag aus reinem Machtstreben eigene Kandidaten für jede Position ins Rennen zu schicken; auch wenn`s um Personalien geht, muss man bei seiner Haltung und damit glaubwürdig bleiben.“

Wie Fiedler versucht, das Verhalten seiner Fraktion bei den Dezernentenwahlen nachträglich als Heldenepos zu verfilmen, ist mindestens so amüsant wie wirklichkeitsfern. Dass die FDP Rainer Keller gegen Kajo Breuer in eine aussichtslose Abstimmung geschickt hat bedauert der CDU-Fraktionschef: „Es ist schade, dass gute Leute von Fiedler so verheizt werden!“

„Die CDU im Stadtrat wird ihren konstruktiven aber auch kritischen Weg weiter verfolgen und damit eine klare Linie haben; die fortwährende Anbiederung Fiedlers an den Linksblock hingegen ist politisch nicht zu erklären und dürfte nicht im Interesse der FDP-Anhänger sein“, so Peter Strobel abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel