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CDU: Kein starres Tempolimit auf der Stadtautobahn

„Die CDU-Stadtratsfraktion spricht sich vehement gegen ein starres Tempolimit auf der Saarbrücker Stadtautobahn aus“, so ihr verkehrspolitischer Sprecher Hermann Hoffmann. „Nur ein flexibles und verkehrsabhängiges Tempolimit erfüllt die Anforderungen einer modernen Verkehrsführung.“

Mit dem von ihnen geforderten generellen Tempolimit von 80 Stundenkilometern vollzögen die Saarbrücker Grünen die Rolle rückwärts in die autofeindliche Politik der achtziger Jahre. Dabei würde ein durchgehendes Tempo 80 insbesondere im Bereich der Wilhelm-Heinrich-Brücke zu erheblichen Gefahren führen, da gerade hier wegen des sehr hohen Verkehrsaufkommens häufig ein weitergehendes Tempolimit von 60 Stundenkilometern erforderlich sei.

„Vor wenigen Monaten wurde mit Millionen Euro das vorher schon Millionen Euro teure Verkehrsleitsystem aufgerüstet. Es wäre ein Witz, wenn man nun einfach den Schalter auf Tempo 80 stellen würde. Dafür hätte es auch ausgereicht, beleuchtete Schilder aufzustellen. Über diesen verkehrspolitischen Steinzeit-Vorschlag der Grünen hätten selbst die Kaltblüter der Neufang-Brauerei den Kopf geschüttelt“, bemerkt der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Strobel. Er ergänzt: „Ein begrenztes Überholverbot für LKW ist dagegen eine durchaus überlegenswerte Idee.“

Die Reduzierung der Lärmbelastung tauge auch nur vordergründig als Argument, denn bei einem generellen Tempolimit sinke der Zeitvorteil durch die Nutzung der Stadtautobahn. „Dann fahren wieder mehr Menschen mit dem Auto durch die Innenstadt, wodurch der Verkehrslärm wieder erheblich ansteigt“, so Hermann Hoffmann weiter. „Diese ganze Maßnahme ist höchst zweifelhaft und macht überhaupt keinen Sinn.“

„Die Oberbürgermeisterin muss den Willen des Stadtrates respektieren und beim Land klarstellen, dass die Landeshauptstadt Saarbrücken kein Interesse an einem generellen Tempolimit von 80 Stundenkilometern hat“, fordern Hermann Hoffmann und Peter Strobel abschließend.

Ansprechpartner: Hermann Hoffmann und Peter Strobel