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Peter Strobel: “Der Linksblock formiert sich!“

„Sachfragen spielen keine Rolle, hier werden in alter Sozi-Manier erst mal die Posten verteilt!“, so reagiert der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Peter Strobel auf die Berichterstattung der SZ zu den Stadtrats-Koalitions-Verhandlungen zwischen SPD, Linken und Grünen.

Der vor der Kommunalwahl befürchtete Linksblock scheine nun traurige Realität zu werden. Damit würde die Landeshauptstadt zur DDR-Enklave auf Bundesdeutschem Boden.

Dass es zu Verhandlungen in dieser Konstellation überhaupt käme, sei Wählertäuschung „par excellence“. Peter Strobel: „Thomas Brück hat vor der Wahl erklärt, dass die Grünen sich für Koalitionen nicht erwärmen könnten und schon gar keinem Linksblock beitreten würden. Bürgermeister Kajo Breuer scheint an seinem persönlichen Machterhalt so intensiv zu arbeiten, dass er als Alt-Kommunist dafür offenbar auch die Unterstützung der links-orientierten unter den Grünen einfordert und auch erfährt. Ich erwarte, dass Thomas Brück als aufrechter Demokrat bei seiner ursprünglichen Haltung bleiben, sich innerhalb der Grünen-Partei durchsetzen und dem Linksblock eine Absage erteilen wird; viele Wähler haben in dieser Einschätzung den Grünen ihre Stimme gegeben. Alles Andere wäre Betrug am Wähler!“

Die CDU habe darauf gehofft, dass auch nach der Kommunalwahl der von ihr beschrittene Weg der Personalpolitik, die sich an Qualifikation und nicht am Parteibuch orientiere, fortgesetzt würde. Diese Hoffnung sei offensichtlich ein Irrglaube gewesen. Die SPD plane die Renaissance ihrer Personalbesetzungen nach dem Motto: Der Bewerber habe zwar keine Ahnung, aber die richtige Gesinnung!

„Dass die SPD sich keinen Kummer um die Mauerschützen-Vergangenheit der SED-Linken macht ist schon schlimm genug, dass aber nun auch die sonst so tugendhaften Grünen darüber hinweg sehen und den Steigbügelhalter für den Linksblock spielen, ist schon ein Skandal! Armes Saarbrücken“, so Peter Strobel abschließend.

Ansprechpartner: Peter Strobel