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Blaulicht-Report SB

Saarbrücken macht bundesweit von sich reden – leider mal wieder negativ. Nach den Meldungen über die „Amphetamin-Hauptstadt“ macht nun die Berufsfeuerwehr (BF) mit ihrem „Protest mit Attest“ (Süddeutsche Zeitung) von sich reden.
In der BF schwelt schon lange ein Konflikt, der seit der Verwaltungsgericht-Entscheidung, dass der Feuerwehrchef wieder in sein Amt einzusetzen ist, eskaliert ist. Rund die Hälfte der Mitarbeiter hat sich daraufhin krank gemeldet, die BF ist seitdem nur noch eingeschränkt einsatzbereit.
Dass die Saarbrücker Bürgerinnen und Bürger weiterhin ruhig schlafen können, dafür sorgen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die jetzt in die Bresche springen mussten. Sie müssen ihre Freizeit opfern für die Fehler, die letztlich die Verwaltungsspitze zu verantworten hat. Ihnen allen sowie den Feuerwehrbeamten, die noch ihrem Amtseid entsprechend pflichtbewusst ihren Dienst tun, gilt unser besonderer Dank. Dieser dramatische Zustand muss beendet werden – und zwar schnell.
Diese Aufgabe hat die Oberbürgermeisterin. Sie ist gewählt, sie hat die Verantwortung, niemand sonst. Mit ihrer parteiischen Mitarbeiterführung hat sie sich und die Stadt in eine Sackgasse manövriert. Sie hatte keinen Plan B für das zu erwartende Gerichtsurteil. Das Beenden und nicht das Schüren des Konfliktes wäre ihre Aufgabe gewesen – und zwar schon lange.