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Fastenzeit in der Stadt

Mit dem Aschermittwoch endete die Faschingszeit. So wie diese Tradition zu unserer Heimat gehört, gehört auch das Aschekreuz am Aschermittwoch dazu. Es wird mit den Worten „Gedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub kehrst du zurück“ gespendet. Was für ein Kontrast zu der ausgelassenen Fröhlichkeit und doch ist dies der eigentliche Sinn, die Erinnerung daran, die Lebenszeit bewusst zu nutzen. Ein gesunder Lebenswandel ist für jeden von uns sicherlich ein erstrebenswertes Ziel, aber die Fastenaktionen der Kirchen vergegenwärtigen uns, dass Fasten kein Egotrip ist. Insofern haben die fleischlosen Mahlzeiten der Fastenzeit nicht das Ziel der Umerziehung – sondern, uns den Osterbraten noch schmackhafter zu machen.
Ich habe mir vorgenommen, Unaufmerksamkeit zu fasten, mir mehr Zeit zum Zuhören zu nehmen und mehr Zeit für Gedanken an das, was wichtig ist für heute und morgen.
Bei den anstehenden Wahlen geht es um das Morgen. Auch unsere Stadt lebt von den Errungenschaften vorangegangener Generationen. Machen wir uns bewusst: Von unserem Handeln heute hängt auch das Leben der zukünftigen Generationen ab. Geben wir unserer Stadt Zukunftsideen und neuen Schwung, so werden nicht nur wir, sondern auch die nächsten Generationen davon profitieren. Auch die Zeit für die Chancen einer Stadt kommt nicht wieder, deshalb sollten wir sie ergreifen. Es ist Zeit: Fastenzeit.