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Millionengrab Messe

Der Messestandort, wie wir ihn über Jahrzehnte gekannt hatten, wurde nicht nur zerstört, er wurde ein Millionengrab. Vor Jahren bestand das Problem in einer überalterten Messe ohne echte Zukunftskonzepte. Dies wollte man von Seiten der Stadt angehen. Man beauftragte teure Berater. Es lag immer noch kein Konzept vor, da Schritt man zur Tat – nicht mutig, sondern tollkühn. Man kaufte – durch Billigung von SPD, Linken und Grünen im Stadtrat – für 7 Millionen Euro die Saarmesse GmbH und damit vor allem den Wertgegenstand „Messehallen“. Das Grundstück – das ist wichtig – war schon immer (!) Eigentum der Stadt.
Statt neuer Messen hagelte es nun neue Verluste. Der Steuerzahler musste herhalten und die nun städtische Messe-GmbH vor der Insolvenz retten. Die Stadt kaufte der eigenen (!) GmbH für 6,4 Millionen Euro die Messehallen ab. Man hat für die Messehallen also ein zweites Mal gezahlt. Ob alte Messen oder neue – auf dem Gelände fanden kurze Zeit später gar keine Messen mehr statt! Ein Messekonzept gibt es bis heute nicht! Das Gelände ist für viele Nutzungen (Busse, Umfahrung, Wohnen) interessant. Eine Option ist auch die Entwicklung durch die städtische Tochter GIU zum Gewerbepark. Stattdessen soll das Messedesaster durch einen Verkauf dessen, was schon immer wertvoll war – das Messegelände – kaschiert werden. Vorschnell und, wie ich finde, zum Schaden der Stadt.