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NoGroKo: Ortleb schadet Saarbrücken

Mit ihrer ablehnenden Haltung zur Fortführung der Großen Koalition schadet die Saarbrücker SPD-Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb der Stadt Saarbrücken. Frau Ortleb hat sich als Direktkandidatin bei der Bundestagswahl im letzten September durchgesetzt, das erkennen wir an. Sie ist aber in erster Linie nicht SPD-Abgeordnete, sondern die Abgeordnete des Wahlkreises Saarbrücken und sie sollte doch versuchen, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in ihrem Wahlkreis zu vertreten.
Zieht man das Ergebnis der Bundestagswahl zu Rate, kann man daraus nur ablesen, dass sich die Saarbrücker Wählerinnen und Wähler eine Große Koalition gewünscht haben, denn SPD und CDU haben bei den Erststimmen zusammen ein Ergebnis von 61,5 % erreicht. Während sich beispielsweise Oberbürgermeisterin Charlotte Britz gemeinsam mit anderen SPD-Oberbürgermeistern aus ganz Deutschland für Koalitionsverhandlungen ausgesprochen hat, weil damit die Chance besteht, die Situation für die Menschen und die Kommunen zu verbessern, lehnt Ortleb die Große Koalition aus rein persönlich-ideologischen Gründen ab. Wer wie Frau Ortleb bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit seiner kommunalpolitischen Tätigkeit im Saarbrücker Stadtrat wirbt, muss auch in der Lage sein, seine persönlichen Befindlichkeiten hinter das Wohl der Stadt zu stellen. Das ist man den Menschen hier vor Ort schuldig.