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Sozialer Wohnungsbau

Sozialer Wohnungsbau ist eine wichtige Aufgabe der öffentlichen Hand. Dabei ist aber Augenmaß gefragt. Blinder Aktionismus, wie ihn Teile der Verwaltung und des rot-rot-grünen Ratsbündnisses an den Tag legen, bringt uns nicht weiter.
Wir brauchen ein Gesamtkonzept für die ganze Stadt und müssen den genauen Bedarf an Sozialwohnungen ermitteln. Studien, nach denen in Saarbrücken 17.000 bezahlbare Wohnungen fehlen, spiegeln nicht den wirklichen Bedarf wider und sind nicht nachvollziehbar, da sie von realitätsfremden Mieten teilweise unter 4 Euro pro m² ausgehen. Bei der städtischen Siedlung liegt die Durchschnittsmiete bei rund 5,30 Euro. Immer noch sehr niedrig, von Zuständen wie z.B. in München ist der Saarbrücker Wohnungsmarkt weit entfernt.
Allerdings gibt es in Saarbrücken einen Mangel an kleinen, sehr günstigen Wohnungen. Hier muss gebaut, saniert oder bisher anders genutzte Flächen in Wohnraum umgewandelt werden. Dafür bieten die neuen Förderrichtlinien des Landes nun die Möglichkeit. Jetzt ist die städtische Siedlungsgesellschaft gefragt, schnell darzustellen, was aufgrund der neuen Förderungen an Um- und Neubauten möglich ist. Keinesfalls aber darf der Wohnungsbau in Saarbrücken durch übertriebene Auflagen, wie Quoten für Sozialwohnungen oder Kostenbeteiligungen an der sozialen Infrastruktur, abgewürgt werden. Denn das würde zu weniger Wohnungen führen.