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Falscher Schutzreflex

In der letzten Zeit hat es aufgrund mehrerer Gewalttaten, wie z.B. Messerattacken, einige Diskussionen über ein mögliches Waffenverbot in der Saarbrücken Innenstadt gegeben. Es ist völlig klar, dass hier etwas getan werden muss. Deshalb sind wir als CDU gerne bereit, uns mit diesem Thema zu beschäftigen.
Völlig verfehlt und leider typisch für sie war die Reaktion von OB Britz auf diese Diskussion. Sie will als Gegenmittel zu den Messerattacken mit mehr Sozialarbeit für die Täter reagieren. Die Opfer der Angriffe müssen doch annehmen, dass in Saarbrücken „verkehrte Welt“ herrscht. Ist die Saarbrücker Stadtspitze tatsächlich so naiv, oder hat sie vor den verschiedenen Formen der Kriminalität in unserer Stadt resigniert?
In der Stadt gibt es Plätze, die von der Bevölkerung gemieden und als Angsträume empfunden werden. Das ist nicht zu tolerieren. Die Oberbürgermeisterin ist Ortspolizeibehörde und daher auch für Sicherheit und öffentliche Ordnung verantwortlich; selbstverständlich gemeinsam mit den Polizeibehörden. Leider muss man aber feststellen, dass die mit dem Land geschlossene Sicherheitspartnerschaft von Seiten der Stadt nicht gelebt wird. Anstatt zielführende Konzepte und Strategien vorzuschlagen, versucht die Oberbürgermeisterin immer wieder, die Verantwortlichkeit allein auf die Polizei zu schieben. Verantwortung tragen sieht anders aus!