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LED-Beleuchtung: Stadt hinkt hinterher

Letzte Woche hat die Stadtverwaltung Pläne angekündigt, die Saarbrücker Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umzustellen. Damit hängt sie aber dem technischen Fortschritt um Jahre hinterher.
Bereits vor acht Jahren forderten wir, ein Konzept zur Energieeinsparung bei der Straßenbeleuchtung und Umstellung auf LED-Technik zu erarbeiten. Aber der Antrag wurde von der rot-rot-grünen Ratsmehrheit abgelehnt, die Verwaltung machte nichts und es wurden wertvolle Jahre verschenkt. Mittlerweile haben viele saarländische Kommunen ihre Beleuchtung umgestellt und sparen damit erheblich an Stromkosten, nur eben Saarbrücken nicht.
Aber es kam noch besser: Im Jahr 2014, als bei vielen anderen Kommunen der Austausch bereits im Gange war, hat die Stadt ihre Stadtwerke als Geschäftsbesorger für ihre Straßenbeleuchtung noch veraltete Leuchtmittel anschaffen und Vorräte für bis zu acht Jahre anlegen lassen. Während andere Städte vorangingen, wurde in Saarbrücken geschlafen und noch auf veraltete Technik gesetzt. Das ist typisch. Die LED-Technik, die es seit vielen Jahren gibt, war der Verwaltungsspitze wohl zu sehr „Neuland“. Da kann man ja fast schon froh sein, dass sie nicht noch auf Gaslaternen oder alte Petroleumlampen gesetzt hat. Und für die höheren Stromkosten, die durch die verschlafene LED-Umstellung angefallen sind, durften die Saarbrücker Bürgerinnen und Bürger blechen.