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Teurer Unsinn

Letzte Woche hat die Stadtratsmehrheit aus SPD, Linken und Grünen den Umbau der Wilhelm-Heinrich-Brücke beschlossen. Die CDU hat diese Pläne aus gutem Grund abgelehnt. Nicht nur, dass auf der Brücke Fahrspuren wegfallen und der Verkehr unnötig eingeengt wird! Der ganze Umbau soll jetzt rund 8,5 Millionen Euro kosten, knapp 3 Millionen Euro mehr als noch vor einem Jahr geplant. Also eine Maßnahme, die teuer und noch dazu von fragwürdigem Nutzen ist.
Klar ist, dass die Wilhelm-Heinrich-Brücke als wichtiger und ob seiner Großzügigkeit funktionierender Verkehrsknotenpunkt in Schuss gehalten werden muss. Das ginge aber deutlich billiger, die reinen Sanierungskosten für die Brücke betragen nämlich etwa 3 Millionen Euro. Ganz absurd wird es, wenn man bedenkt, dass zur Finanzierung der Mehrkosten die Instandsetzung der ebenfalls sanierungsbedürftigen Westspange auf das Jahr 2020 verschoben wird. Außerdem ist zu befürchten, dass die Wilhelm-Heinrich-Brücke durch weniger Fahrspuren zum Nadelöhr wird und es zu deutlich mehr Staus kommt.
Und dem Ziel, mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen, wird mit dieser Maßnahme ein Bärendienst erwiesen. Welcher Radfahrer fühlt sich denn sicher und erfahren genug, um sich auf den neuen Radwegen zwischen den oft die Spuren wechselnden PKW, LKW und Bussen zu bewegen?
Diese Pläne helfen weder Autofahrern noch Radfahrern.