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Bauen in der Stadt

Saarbrücken ist ein begehrter Wohnort, die rege Bautätigkeit in der Stadt ist ein gutes Zeichen. Deshalb macht es auch Sinn, Platz für Wohnbebauung zu schaffen, ob auf dem „Polizeikasernen-Areal“ in der Mainzer Straße, dem ehemaligen Citroen-Gelände in der Großherzog-Friedrich-Straße oder dem Hager-Gelände in Ensheim. Bei allen Bauvorhaben ist eine überzeugende städtebauliche Qualität wichtig. Das muss aber nicht nur für den Wohnungsbau gelten, sondern auch für Zweckbauten, denn Stadtplanung ist ein ganzheitliches Thema.
Was passiert, wenn unzulänglich geplant wird und die Stadt ihre Steuerungsmöglichkeiten nicht nutzt, kann man sich in Alt-Saarbrücken am Milchhofgelände ansehen. Dort hat die Stadtplanung auf ganzer Linie versagt! Die Gesamtentwicklung vom Messegelände bis zur HTW war eine städtebauliche Chance. Durch den neuen Möbelmarkt ist diese vertan. Meine Kritik richtet sich nicht im Geringsten gegen den Investor, der selbstverständlich seine Investition unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit geplant hat. Aber wer genehmigt denn so eine architektonische Bankrotterklärung an dieser Stelle und verbaut sich zukünftige Chancen?
Leider ist auch das wiederum ein Beleg dafür, dass OB Britz keinen Plan für die Stadt hat – weder stadtplanerisch, noch in der Entwicklung der sozialen, kulturellen oder wirtschaftlichen Strukturen. Armes Saarbrücken!