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Überforderter Dezernent

Der Sport-, Sicherheits- und Sozialdezernent Schindel ist mit seinen Aufgaben offensichtlich überfordert. OB Britz hat ihm schon faktisch die Zuständigkeit für die Berufsfeuerwehr entzogen, weil er dort die seit Jahren schwelenden Konflikte nicht lösen kann. Auch beim Thema Flüchtlinge mussten andere für den eigentlich zuständigen Dezernenten Schindel einspringen. Die Sportvereine hat er mit drastischen Erhöhungen der Hallengebühren belastet, wollte die Schwimmvereine aus dem Calypso entfernen und Schwimmbäder schließen. Außerdem ist er der verantwortliche Dezernent für das städtische Millionengrab IKS.
Deshalb hatte die CDU-Fraktion auch für die letzte Stadtratssitzung beantragt, Schindel von seinen Aufgaben zu entbinden. Leider konnten wir uns knapp nicht durchsetzen, obwohl auch Ratsmitglieder von Rot-Rot-Grün mit uns stimmten. Interessant war, dass weder die Verwaltung noch die rot-rot-grüne Koalition ein Wort des Lobes für die Arbeit des Dezernenten finden konnten oder ihn gar verteidigten, stattdessen gab es eine formale Ablehnung. Hauptargument der OB war übrigens die städtische Haushaltslage, die es nicht zulassen würde, einen Beamten auf Kosten der Stadt nur noch spazieren gehen zu lassen. Ein schwaches Argument, jemanden weiter wursteln zu lassen, nur weil er dafür bezahlt wird. Da sollte die Stadt die gleichen Schlüsse ziehen wie der FC Bayern.