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Aus für Roaminggebühren

Am Freitag beginnen die Osterferien und viele werden die Ferien nutzen, um einen Urlaub im Ausland zu verbringen. Und die Urlaubszeit im Sommer ist auch nicht mehr weit weg. Die Freude über den schönen Urlaub in der Ferne wird aber oft durch die teuren Roaming-Gebühren getrübt, wenn man mit dem Handy in der Heimat anrufen oder beispielsweise auch Urlaubsbilder auf Facebook posten will. Das kostet dann richtig Geld.
Da hilft die EU; die hatte in den letzten Jahren schon die Mobilfunkbetreiber gezwungen, die Roaming-Gebühren stark zu reduzieren. Jetzt hat das Europäische Parlament sogar beschlossen, die Roaming-Gebühren innerhalb der EU ab Ende nächsten Jahres komplett zu verbieten. Das ist doch mal eine gute Nachricht für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Ganz egal ob Geschäfts- oder Urlaubsreisen, ab Mitte Dezember 2015 treffen den Mobilfunknutzer dann keine überzogenen Gebühren mehr. Er kann dann in den EU-Mitgliedsstaaten zu seinem Inlandstarif mit dem Handy telefonieren und surfen.
Dieser Schritt war wirklich längst überfällig, damit bewirkt die EU wirklich etwas für die Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa. Jetzt müssen die EU-Mitgliedsstaaten dieser Regelung nur noch rasch zustimmen.
Das sollte aber nicht das Ende sein. Schön wäre es, wenn der Wegfall der Roaming-Gebühren auch für andere Länder gelten würde. Deshalb sollte die EU auch über Vereinbarungen mit typischen Urlaubsländern außerhalb der EU, wie beispielsweise Tunesien oder der Türkei, nachdenken. Dann könnten die Bürger auch bei Reisen außerhalb der EU zu günstigen Preisen telefonieren oder einen elektronischen Urlaubsgruß in die Heimat senden. Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall schöne Osterferien.