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Vereine geschröpft

Neben der guten Nachricht, dass die Bäder erhalten bleiben, gibt es für den Sport in Saarbrücken auch eine schlechte Nachricht. Rot-Rot-Grün hat nämlich – gegen die Stimmen der CDU-Fraktion – eine nahezu sittenwidrige Gebührenerhöhung zu Lasten der Saarbrücker Sportvereine beschlossen. Die Gebühren für Hallen- bzw. Sportplatzbenutzung sowie verschiedene Nebenkosten wurden drastisch erhöht – für einen durchschnittlichen Fußballverein in der Landeshauptstadt bedeutet dies eine Kostensteigerung von 72 %! 
Dabei sprechen sich SPD, Linke und Grüne im Bund aus sozialpolitischen Erwägungen für eine Mietpreisbremse aus, die bei Wohnungsmieten Erhöhungen von über 10 % ausschließen soll. Wie sozial ist es dann, von den auf ehrenamtlicher Basis arbeitenden Vereinen teilweise mehr als eine Verdoppelung der Gebühren abzupressen?
Wenn es die Stadt in den letzten Jahren versäumt hat, den Gebührenkatalog wegen der steigenden Kosten mit Augenmaß anzupassen, dann kann man nicht jetzt in die Vollen greifen. Eine maßvolle Erhöhung hätten wir mitgetragen, aber die von SPD, Linken und Grünen beschlossene Erhöhung verstößt gegen die guten Sitten und wird bei den meisten Vereinen höhere Beiträge für die meist jugendlichen Mitglieder nach sich ziehen. Das ist wiederum unsozial, aber wo sollen die Vereine es denn hernehmen?
Das alles zeigt eines ganz deutlich: SPD, Linke und Grüne schröpfen lieber Bürger und Vereine als auf die Besetzung von hoch bezahlten Pöstchen für verdiente Parteifreunde zu verzichten. Das Schlimmste aber ist, dass Linken-Sportdezernent Schindel sich noch an die Spitze derer stellt, die Bäder schließen und den Vereinen Knüppel zwischen die Beine werfen wollen. Bock und Gärtner…