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Christliche Tradition

Von den Linken ist man ja so manche Schnapsidee gewohnt, vergangene Woche hat jedoch ein Vertreter der Erzkommunisten einen neuen Tiefpunkt gesetzt. Teile der Linken wollten dem Heiligen St. Martin sozusagen an den Mantel. Den Martinsumzügen sollte ihr religiöser Hintergrund genommen werden, ein Laternenfest mit sogenannten „Sonne-Mond-und-Sterne-Umzügen“ sollte an ihre Stelle treten und den christlichen Hintergrund zukünftig leugnen.
Ehrlich gesagt: Mir reicht’s! Offenheit, Toleranz und Respekt gegenüber religiös oder weltanschaulich Andersdenkenden – selbstverständlich, aber die eigene, natürlich christlich geprägte, Tradition in Frage stellen um andere nicht zu brüskieren? 
Jeder kann in unserem Land seine Religion frei und vom Gesetz geschützt ausüben; das gilt leider lange nicht für alle Länder unserer Erde. Unsere Tradition, unsere Geschichte und unsere Kultur sind aber nun einmal christlich geprägt und eine Religion, die Nächstenliebe in den Vordergrund stellt – genauso wie es St. Martin getan hat – ist doch zwangsläufig tolerant. Wenn ich zu einer Feier der Synagogengemeinde oder zum Fastenbrechen während des Ramadan in eine muslimische Familie eingeladen werde, dann empfinde ich das als eine Form der persönlichen Wertschätzung und als Beitrag zum interreligiösen Dialog. Ich käme doch nicht im Traum darauf, dahinter den Versuch zu sehen, mich missionieren zu wollen. Vielmehr ist das Wissen über oder die Teilhabe an jeweils anderen religiösen Traditionen als Beitrag zur Bildung und damit zur Völkerverständigung zu sehen.
Die Linke hat mit ihrer Attacke auf unsere christliche Tradition jedenfalls wieder gezeigt, wie stark die DDR-Ideologie in ihr noch immer lebendig ist.