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Schnelles Internet

Es ist heute oft so, dass privates Engagement dort einspringen muss, wo der Staat manche Dinge – meist aus finanziellen Gründen – nicht mehr leisten kann, z.B. im sozialen Bereich. Dieses Engagement findet dann auf ehrenamtlicher Basis zum Wohle unserer Gesellschaft statt, was wir begrüßen und gerne unterstützen.
Oftmals ist es aber so, dass es nicht am Geld fehlt, sondern etwas durch den Staat einfach nur verbockt wird und private Initiativen es dann richten müssen. So aktuell geschehen beim Thema „Schnelles Internet für Fechingen“. Die Stadtverwaltung hatte in den letzten Jahren die Chance dafür gründlich vergeigt. Bereitgestellte Fördergelder wurden nicht abgerufen, das Projekt schlief ein. Dabei leiden die Fechinger Bürger und Unternehmen – wie anderswo in Saarbrücken auch – schon seit Jahren unter einer langsamen Datenleitung. Vor allem für Firmen ist die verfügbare Internet-Geschwindigkeit ein wichtiges Kriterium bei der Standortwahl, aber es spielt auch für private Immobilien eine wichtige Rolle.
Jetzt gibt es aber gute Nachrichten für Fechingen: Durch das private Engagement einiger Fechinger Bürgerinnen und Bürger und unter Mithilfe des Bezirksbürgermeisters Daniel Bollig konnte erreicht werden, dass die Firma inexio den Ort an ein Glasfasernetz anbindet und damit für Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s sorgt. Wirklich rasant! 160 Haushalte haben sich schon für das schnelle Internet entschieden, es werden sicher viele nachfolgen.
Gott sei Dank gibt es solche private Initiativen, die sich um etwas kümmern und mit Beharrlichkeit umsetzen. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht und schnelles Internet bald überall in Saarbrücken möglich ist.