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Dezernat auflösen

In der Stadtratssitzung am nächsten Dienstag soll ein neuer Umweltdezernent gewählt werden. Notwendig ist diese Wiederbesetzung nicht, deshalb hat die CDU-Fraktion auch immer wieder die ersatzlose Streichung des Dezernats gefordert. Leider sind wir mit dieser Forderung aber jedes Mal an SPD, Linken und Grünen gescheitert. Diese haben auch offen zugegeben, dass die Wiederbesetzung sachlich nicht notwendig ist, sondern aus rein „politischen“ Gründen geschehen soll.
Dieses rot-rot-grüne Versorgungsspäßchen wird die Saarbrücker Steuerzahler in der zehnjährigen Amtszeit über zwei Millionen Euro kosten – bei einer Verschuldung von über einer Milliarde Euro. Um solch einen Schaden von den Saarbrücker Bürgerinnen und Bürgern abzuwehren, wird die CDU-Stadtratsfraktion am nächsten Dienstag wieder den Antrag stellen, das Dezernat aufzulösen. Damit erhalten SPD, Linke und Grüne die allerletzte Chance, doch noch zur Vernunft zu kommen. Um allen Ratsmitgliedern der rot-rot-grünen Koalition eine Entscheidung nach ihrem Gewissen und nicht nach Parteiräson zu ermöglichen, wird es hierüber eine geheime Abstimmung geben.
Eine Auflösung des Umweltdezernats und die Verteilung der sowieso nur noch wenigen Aufgaben auf die anderen Dezernate ist nicht nur problemlos möglich, sondern nach Sichtung des Bewerberspiegels geradezu geboten. Denn weder der vorausgewählte noch einer der anderen, sicher respektablen, Bewerber besitzt so spezielle, einschlägige Kenntnisse, die Saarbrücken bei den bevorstehenden Herausforderungen im Umweltbereich einen Mehrwert verschaffen können.
Dann ist es doch besser, die Stadt spart das Geld. Die Arbeit wird in den Fachämtern ohnehin sehr professionell gemacht, auch ohne Dezernent.