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Eigenständigkeit wahren

Letzte Woche sorgte ein Umfrageergebnis für Aufsehen: 46 Prozent der befragten Saarländer wären damit einverstanden, das Saarland mit einem anderen Bundesland zusammenzulegen. Ein erstaunliches Ergebnis!
Es ist nun müßig, über die Ursachen und Hintergründe dieses Ergebnisses zu spekulieren, fest steht aber, dass es Aufgabe der Politik sein muss, den Bürgern die Vorteile eines eigenständigen Saarlandes besser darzulegen. Denn gerade die kurzen Wege, die Überschaubarkeit und die Tatsache, dass Parlaments- und Regierungsmitglieder sowie andere Vertreter des öffentlichen Lebens stets präsent sind, unterscheidet uns doch von großen Flächenländern.
Knapp drei Viertel der Saarländer sprechen sich für eine engere Zusammenarbeit in der Saar-Lor-Lux-Region aus. Hierin liegt eine große Chance für die Stadt Saarbrücken, die konsequent genutzt und mit Leben gefüllt werden muss.
Eine eindeutige Meinung haben die Saarländer beim Thema Schuldenbremse: Knapp 90 Prozent sind dafür und wollen, dass gespart wird – vor allem bei der Verwaltung. Ein klares Signal auch an die Saarbrücker Stadtverwaltung!
Die saarländische Bevölkerung steht deutlich hinter den Landeseinrichtungen in Saarbrücken und ist für deren Erhalt, egal ob Uni, SR, Staatstheater oder Flughafen. Das spornt an für die weitere Arbeit, genauso wie die Tatsache, dass die Mehrheit der Saarbrücker für „Stadtmitte am Fluss“ ist und es richtig findet, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Ein klarer Auftrag an die Politik.
Ein Resultat hat mich persönlich gefreut: Gerade die jungen Saarländer sind für ein eigenständiges Saarland – zu 60 Prozent. Das macht Mut und zeigt, dass es sich lohnt, für ein eigenständiges Bundesland Saarland zu kämpfen.