Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Navigation

Verkehrswege sanieren

Manchmal haben große Entscheidungen in Berlin auch Auswirkungen auf Saarbrücken. Wie beim letzten Koalitionsausschuss der schwarz-gelben Bundesregierung. Der hat nicht nur das Ende der Praxisgebühr beschlossen, sondern man hat sich außerdem darauf verständigt, im Bundeshaushalt für das nächste Jahr weitere 750 Millionen Euro für die Verkehrsinfrastruktur bereitzustellen. Eine gute Nachricht.
Klar ist aber auch, dass das Saarland bei der Verteilung der Mittel maßgeblich berücksichtigt werden muss. Dieses Geld darf nicht komplett am Saarland vorbeifließen, denn das Saarland hat in der Vergangenheit oftmals viel zu wenig von Infrastrukturmaßnahmen des Bundes profitiert. Schließlich bezahlen auch die Saarländer Steuern und haben einen Anspruch darauf, dass die Straßen hier in Ordnung sind. Gerade bei uns ist der Bedarf an zusätzlichen Mitteln für die Verkehrsinfrastruktur enorm. Die starke Exportwirtschaft im Land ist auf gut ausgebaute Verkehrswege angewiesen. Diese Wege gilt es zu sanieren und zu verbessern!
Dazu zählt der dringend notwendige Ausbau der Moselschleusen, damit die Saar zuverlässig schiffbar bleibt und unsere Industrie übers Wasser sicher versorgt werden kann.
Aber auch für die Entwicklungsziele der Landeshauptstadt Saarbrücken muss geprüft werden, ob die Bundesförderung für den Autobahntunnel bei „Stadtmitte am Fluss“ aufgestockt werden kann. Immerhin sind im aktuellen Bundesverkehrswegeplan für ein Teilstück der Stadtautobahn ein sechsspuriger Ausbau sowie Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen. Wenn der Tunnel gebaut wird, kann darauf verzichtet werden. Lärm am Saarufer und Sperrungen wegen Hochwasser haben dann ein Ende; schöne Aussichten für unsere Stadt, oder?