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Schwimmvereine in Not

Derzeit haben die Saarbrücker Schwimmvereine große Sorgen und Nöte – vor allem die, die im Calypso trainieren. Denn das können sie dank dem „Verhandlungsgeschick“ von Bürgermeister Latz ab nächstem Jahr nicht mehr.
Wie konnte es soweit kommen? Seit Anfang des Jahres hat das Calypso einen neuen Betreiber. Dieser bekommt von der Stadt einen etwas geringeren Zuschuss als der frühere Betreiber, dafür haben Schulen und Vereine aber deutlich weniger Schwimmstunden zur Verfügung. Für die Vereine ist somit kein Platz mehr im Calypso. Das war schon Ende letzten Jahres klar, als der Vertrag mit dem neuen Betreiber geschlossen wurde. Deshalb hatte die CDU-Fraktion auch dagegen gestimmt, doch unsere Warnungen wurden leider überhört. Das rächt sich nun. So müssen jetzt fieberhaft Alternativen für die Vereine gesucht werden.
Das ist aber gar nicht so einfach. Viele der Vereinsmitglieder sind Kinder und Jugendliche, also noch Schüler, und haben damit nur ein begrenztes Zeitfenster am Nachmittag. Außerdem sind sie auf den ÖPNV – und somit auf ein Schwimmbad in erreichbarer Nähe – angewiesen. Wenn die Vereine, die bisher im Calypso trainiert haben, nun auf ein weiter entferntes städtisches Schwimmbad ausweichen müssen – wenn dort überhaupt noch freie Bahnen zur Verfügung stehen – können viele der Kinder nicht mehr kommen. Zudem sollen noch die Nutzungsgebühren der Vereine für die Schwimmbäder drastisch angehoben werden. Das wäre nicht nur schlecht für die Kinder, die dann nicht mehr schwimmen könnten, sondern auch das sichere Aus für einige Schwimmvereine.
Die Stadt spart wieder einmal am falschen Ende, nämlich auf Kosten der Vereine. So wird ehrenamtliches Engagement mit Füßen getreten.