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Entscheidungsträger müssen zusammenrücken

Liebe Leserinnen und Leser,

in meiner Kolumne in der letzten Woche hatte ich ja bereits geschrieben, dass die Landeshauptstadt Saarbrücken auch in diesem Jahr vor großen Herausforderungen steht.
Die großen Projekte wie „Stadtmitte am Fluss“, Messe oder die Schuldenproblematik können nur gemeinsam mit dem Land angegangen werden. Ein erster Anfang dazu wurde bereits vor Weihnachten mit dem Spitzengespräch zwischen Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer gemacht. Dass es schon Gemeinsamkeiten gibt, kann man bei ihren Neujahrsempfängen erkennen. Beide haben dafür das Thema „Ehrenamt“ in den Mittelpunkt gestellt.
Für alle Verantwortlichen muss doch eines klar sein: Gerade in schwierigen Zeiten verbietet es sich für Volksvertreter, gegeneinander zu arbeiten; die Entscheidungsträger müssen zusammenrücken, parteipolitische Streitigkeiten dürfen keine Lösungen zum Wohle unserer Landes und unserer Stadt verhindern. Fragile Mehrheitsbündnisse mit unzuverlässigen Partnern sind deshalb kontraproduktiv. Breite Mehrheiten bilden auch sehr viel mehr den Willen der Bevölkerung ab. Deshalb muss man Annegret Kramp-Karrenbauer auch ein dickes Lob aussprechen. Mit der Beendigung der Jamaika-Koalition handelt sie im Sinne unsers Landes. Allerdings geht sie persönlich ein hohes Risiko ein, vielleicht bald nicht mehr Ministerpräsidentin zu sein. Aber nur so kann es gehen; die Interessen des Landes kommen vor persönlichen Interessen, dies hat Annegret Kramp-Karrenbauer eindrucksvoll dokumentiert.
Es besteht nun die Chance, zukünftig mit großer Mehrheit die Geschicke des Landes zu lenken; ich wünsche der SPD die Kraft, darauf einzugehen.

Ihr Peter Strobel