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Absage an eine City-Maut

In der letzten Woche ist mal wieder das Thema City-Maut durch die Presse gegeistert. So überlegen wohl einzelne Kommunen (die Saarbrücker Wegelagerer von SPD, Grünen und Linken wären sicher gerne mit dabei) und Bundesländer, ob sie diese bei sich einführen. Die CDU erteilt einer City-Maut eine ganz klare Absage.Die Folgen einer solchen Maut für die Saarbrücker Innenstadt wären verheerend, vor allem für Handel und Gewerbe wäre das Schlimmste zu befürchten. Diese leben von einer pulsierenden Stadt, nur so können Wirtschaftsleben und damit Arbeitsplätze bestehen; Geschäftspleiten und Leerstände wären absehbare Folgen einer Maut. Es ist schon schlimm genug, dass in Saarbrücken das Parken überaus teuer ist, da sollte nicht auch noch die Fahrt in die Stadt eine Menge Geld kosten.
Deshalb begrüßen wir es außerordentlich, dass sich der saarländische Verkehrsminister Heiko Maas ganz klar gegen eine City-Maut im Saarland ausgesprochen hat.
Um den Verkehrsfluss in Saarbrücken besser zu steuern, brauchen wir keine neue Abgabe, sondern intelligente Mobilitätslösungen, z.B. Park & Ride, sowie endlich einen funktionierenden ÖPNV mit einem vernünftigen und bedarfsgerechten Angebot.
Die CDU-Fraktion hatte schon im letzten Jahr eine Reihe von Verbesserungen des ÖPNV vorgeschlagen. Es ging u.a. um ein Eventticket, damit man zu bestimmten Anlässen, etwa Altstadtfest oder Saar-Spektakel, kostengünstig ohne Auto mit der Familie in die Stadt fahren kann, und um ein P&R-Konzept für das Weihnachtsgeschäft. Aber alle unsere Vorschläge wurden abgelehnt, erst langsam setzt hier bei den Verantwortlichen ein Umdenkprozess ein. Hoffen wir, dass es vielleicht doch noch zu einer vernünftigen Lösung kommt.