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Spitzentreffen ohne Spitze

Vergangene Woche fand das mit Spannung erwartete Spitzentreffen der Saarbrücker Schwimmvereine mit der Stadtverwaltung statt – nur leider war die Stadtspitze nicht vertreten. Nicht einmal der zuständige Dezernent für Sport und Bäder in unserer Stadt war anwesend. Dass dieses Gespräch schwierig werden würde war klar, lagen doch die Positionen der Vereine und der Stadtverwaltung meilenweit voneinander entfernt.Deshalb hat es Herr Schindel offenbar vorgezogen, diesem Gespräch fern zu bleiben und seinen Sportamtsleiter ohne jegliche Verhandlungsmasse auflaufen zu lassen. Damit hat er belegt, dass er nicht nur an seiner Dezernenten-Aufgabe scheitert, sondern auch noch ein miserabler Chef ist, der die unangenehmen Aufgaben lieber seinen Mitarbeitern überlässt.
Festzuhalten bleibt, dass sich an der Situation für die Schwimmvereine in den letzten Wochen gar nichts geändert hat. Es ist weiterhin völlig unklar, wo, wie oft und in welchem Umfang die Vereine im nächsten Jahr trainieren können. Dadurch werden die Schwimmvereine fahrlässig und ohne Not in Existenznöte gestürzt. Aber es kommt noch schlimmer! Im Gerangel um Schwimmzeiten sollen nun wohl auch noch Schulen und Vereine gegeneinander ausgespielt werden. Egal wie es ausgeht, Verlierer sind die Kinder in unserer Stadt.
Es ist eine Schande, wie in dieser Stadt mit ehrenamtlich engagierten Mitbürgern umgegangen wird. 200.000 Euro pro Jahr für einen wiederbesetzten Umweltdezernenten, den keiner braucht, sind kein Problem, dafür dürfen dann die Vereine ins Gras beißen. Frau Britz, bewegen Sie Ihren Sportverhinderungsdezernenten dazu, endlich seine Arbeit zu machen, und fordern Sie den Bürgermeister auf, die Dinge mit Calypso zu regeln.