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Rot-Rot-Grün richtet unsere Stadt zugrunde

Linken-Chef Rolf Linsler hat das rot-rot-grüne Bündnis im Saarbrücker Stadtrat als Vorbild für eine Regierung im Saarland bezeichnet. Das kann man nur als Drohung verstehen! Die vermeintlichen Erfolge des Linksblocks im Stadtrat beschränken sich auf die Versorgung von Parteigängern; das allerdings beherrschen SPD, Linke und Grüne bestens. Die schamlose Selbstbedienungsmentalität bei der Besetzung von Dezernentenstellen und Verwaltungspöstchen, verbunden mit einer zügellosen Ausgabenwut, sind der einzige Konsens der Ratskoalition.
In einer Zeit, in der jedem klar geworden ist, dass im Interesse nachfolgender Generationen das Sparen oberstes Gebot ist, verlegen sich Ratsmehrheit, Oberbürgermeisterin und Bürgermeister rein auf die Ausgabensteigerung. Alleine beim Personal gibt es von 2009 bis 2012 eine Kostensteigerung fast 20 Millionen Euro – bei rückläufigen Bevölkerungszahlen.
Personalbestand und Maßnahmen zur Klientelbefriedigung werden aufgestockt, gespart wird überhaupt nichts! Obwohl sich die Steuereinnahmen der Stadt von 2011 zu 2012 um annähernd 50 Millionen Euro verbessern, werden trotzdem neue Schulden in Höhe von rund 105 Millionen Euro gemacht. Davon fließen nur 33 Millionen Euro in Investitionen, der Rest geht für Zinsen und Konsum drauf.
Rot-Rot-Grün richtet gerade die Landeshauptstadt zugrunde. Wie kann man ernsthaft erwägen, solchen Leuten die Verantwortung für unser Land in die Hände zu legen? Innerhalb der Landes-SPD scheint es ja Konsens über die Notwendigkeit der Schuldenbremse zu geben. Vielleicht kann mal jemand von dort der Saarbrücker Oberbürgermeisterin und ihren Genossen den Fuß vom Schulden-Gas nehmen; möglichst bevor die Stadt gegen die Wand fährt!