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Ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur

Jetzt in der Ferienzeit geht es für viele Saarbrückerinnen und Saarbrücker wieder in den wohlverdienten Sommerurlaub. Viele nutzen auch den Saarbrücker Flughafen, um in den Süden zu fliegen. Allein 2010 gab es in Ensheim rund eine halbe Million Passagiere, rein statistisch gesehen hat also im letzten Jahr jeder zweite Saarländer den Flughafen genutzt. Wie viele Einrichtungen in unserem Land können dies schon von sich sagen? Von daher sind die jüngsten Forderungen der Grünen Jugend oder des Verkehrsclub Deutschland (VCD), den Saarbrücker Flughafen stillzulegen und stattdessen auf dem Flughafengelände einen Windpark anzulegen, völlig realitätsfern.
Sicher, in unserer Region gibt es einige Flughäfen, z.B. in Zweibrücken. Und in der Tat hat die Konkurrenzsituation zwischen den Flughäfen in Saarbrücken und Zweibrücken das Land in den letzten Jahren einiges an Geld gekostet. Aber ein Flughafen ist eben auch wichtiger Bestandteil der Infrastruktur eines Landes. Deshalb ist es gut, dass vor kurzem die saarländische und die rheinland-pfälzische Landesregierung eine Kooperation der beiden Flughäfen vereinbart haben; denn Kooperation ist immer besser als Konfrontation. In diese Kooperation können beide Flughäfen ihre Stärken einbringen und sich über ihre jeweiligen Schwächen gegenseitig hinweghelfen.
So hat unser Flughafen in Ensheim den Vorteil, dass es hier – im Gegensatz zu Zweibrücken – regelmäßige Linienverbindungen in die deutschen Metropolen Berlin, Hamburg und München gibt und diese, trotz einiger Umstellungen, auch weitestgehend erhalten bleiben. Das ist wichtig für die Wirtschaft hier in Saarbrücken und generell für den Wirtschaftsstandort Saarland. Na dann: Guten Flug!