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Saarbrücken muss seiner Rolle gerecht werden

Seit einer Woche hat das Saarland mit Annegret Kramp-Karrenbauer eine neue Ministerpräsidentin. Dieser Wechsel an der Regierungsspitze müsste eigentlich für die Landeshauptstadt Anlass genug sein, den Versuch zu unternehmen, ihr gestörtes Verhältnis zur Landesregierung gerade zu rücken. Das ist nämlich nach sieben Jahren OB Britz gründlich verdorben. Aber im Gegenteil, es scheint fast so, als sei eine Normalisierung des Verhältnisses zwischen Stadt und Land nur ohne Frau Britz möglich.
Gerade in Zeiten hoher Verschuldung und leerer Kassen sind kreative Lösungen und Kooperationen gefragt. Das muss zwangsläufig die beiden größten Verwaltungseinheiten im Saarland betreffen. Saarbrücken muss der Motor des Landes sein und endlich seiner Rolle als Landeshauptstadt gerecht werden. In den vergangenen sieben Jahren wurden Projekte des Landes für Saarbrücken von der Verwaltung torpediert, verhindert und zerredet. Die Stadt wurde verwaltet und nicht gestaltet. Egal ob Eventhalle, Stadtmitte am Fluss, Sportanlagen oder die Sanierung des Hauptbahnhofs: Überall, wo das Land bereit war, sich in der Landeshauptstadt zu engagieren, wurden immer wieder neue Forderungen oder Bedenken von Charlotte Britz vorgetragen. Dieses Verhalten hat Saarbrücken geschadet und ins Abseits geführt. Ich bewerbe mich um das Amt des Oberbürgermeisters, weil es ein „Weiter so“ nicht geben kann.
Ich setzte auf Kooperation mit dem Land und einen respektvollen Umgang untereinander. Die ersten Gespräche mit Annegret Kramp-Karrenbauer haben gezeigt, dass der Neuanfang viele Chancen für Saarbrücken bietet. Die Stadt braucht das Land und das Land braucht die Stadt – deshalb kann es nur gemeinsam gehen – und dafür stehe ich!